Essen plant klimaresistente Plätze mit mehr Grün und besserem Regenwassermanagement
Susan auch SchlauchinEssen plant klimaresistente Plätze mit mehr Grün und besserem Regenwassermanagement
Zwei öffentliche Plätze in Essen sollen grundlegend umgestaltet werden, um den Herausforderungen des Klimawandels besser zu begegnen. Der Marktplatz in Überruhr-Hinsel und der Giebelplatz in Margarethenhöhe erhalten Aufwertungen, die vor allem auf Hitzereduzierung, Regenwassermanagement und mehr Grünflächen abzielen. Die Stadt hat nun die notwendigen Fördermittel und Genehmigungen erhalten, um die Pläne umzusetzen.
Das Projekt nahm im Januar konkrete Formen an, als der Ausschuss für Verkehr und Mobilität die Planungsbeschlüsse fasste. Einen Monat später gab der Stadtrat grünes Licht für die Finanzierung und den Baubeginn. Das Ziel ist klar: Die Plätze sollen klimaresistenter werden und gleichzeitig die Lebensqualität der Anwohner verbessern.
Die Umgestaltung des Marktplatzes Überruhr-Hinsel wird voraussichtlich rund eine Million Euro kosten, hinzu kommen Planungsausgaben in Höhe von 47.000 Euro. Für den Giebelplatz sind Baukosten von 910.000 Euro und Planungskosten von 38.000 Euro veranschlagt. Beide Projekte legen den Fokus auf die Verringerung von Hitzestress, die Optimierung der Starkregenentwässerung und die Schaffung zusätzlicher Grünflächen zur Naherholung.
Mit dem Baubeginn wird jedoch erst im Sommer 2026 gerechnet. Zwar verfolgen beide Vorhaben ähnliche Ziele, konkrete Gestaltungsdetails für die einzelnen Plätze stehen aber noch aus.
Nach Abschluss der Arbeiten sollen die neu gestalteten Plätze der Stadt helfen, sich an steigende Temperaturen und stärkere Niederschläge anzupassen. Gleichzeitig entstehen so mehr Grünflächen für die Bevölkerung. Die Umsetzungsarbeiten beginnen voraussichtlich Mitte 2026 – entsprechend den genehmigten Zeitplänen und Budgets.






