Essen investiert Millionen in Schulen, Kitas und öffentliche Gebäude
Anatol FrankeEssen investiert Millionen in Schulen, Kitas und öffentliche Gebäude
Essen gestaltet seine städtische Infrastruktur durch eine große Investitionsoffensive neu. Die Stadt hat Millionenfördergelder gesichert, um Schulen zu modernisieren, die Kinderbetreuung auszubauen und öffentliche Gebäude zu sanieren. Diese Vorhaben werden durch eine Mischung aus Bundes-, Landes- und kommunalen Mitteln finanziert.
Den Anfang machten die Maßnahmen im Rahmen des Kommunalinvestitionsförderungsgesetzes (KInvFöG) Kapitel I, das 55 Einzelprojekte umfasste. Bis zum 30. Juni 2025 waren die hierfür bereitgestellten 64,3 Millionen Euro vollständig abgerufen.
Im Rahmen von KInvFöG II hat Essen bisher 84 Millionen Euro in 25 geplante Projekte investiert. Weitere 57 Millionen Euro stehen für künftige Vorhaben aus diesem Förderprogramm noch zur Verfügung. Ein abgeschlossenes Beispiel ist die Stadthafenschule in Vogelheim, deren Sanierung und Erweiterung rund 4,7 Millionen Euro kostete.
Das Programm "Gute Schule 2020" stellte eine weitere Kreditlinie in Höhe von 81,4 Millionen Euro bereit, die inzwischen vollständig ausgeschöpft wurde. Gleichzeitig brachte die OGS-Förderinitiative 26,25 Millionen Euro ein, um die Kapazitäten für ganztägige Betreuungsangebote zu erhöhen.
Die Mittel stammen aus dem städtischen Haushalt Essens, aus Bundeszuschüssen und Landesfördergeldern. Die Stadt steuert aktiv die Antragsverfahren, um die Gelder gezielt in wichtige Bau- und Sanierungsprojekte zu lenken.
Die Investitionsoffensive hat bereits neue und modernisierte Einrichtungen hervorgebracht. Da in laufenden Programmen noch Millionenbeträge bereitstehen, sind weitere Fortschritte zu erwarten. Essens Vorgehen stellt sicher, dass die Mittel effizient in den Bereichen Bildung, Kinderbetreuung und öffentliche Infrastruktur eingesetzt werden.






