ESC Preliminary Round Without Stefan Raab: Fans Cast Clear Verdict
Susan auch SchlauchinESC Preliminary Round Without Stefan Raab: Fans Cast Clear Verdict
Vorentscheid zum ESC ohne Stefan Raab: Fans fällen klares Urteil
Teaser: Stefan Raabs Produktionsfirma verliert die Ausschreibung für den ESC-Vorentscheid an einen Konkurrenten. Wie reagieren die Fans? Eine Umfrage zeigt ein deutliches Stimmungsbild.
Ab 2026 übernimmt ein neuer Produzent die deutsche Vorentscheidung zum Eurovision Song Contest. Der SWR hat sich für Kimmig Entertainment entschieden und löst damit Raab Entertainment ab – ein Schritt, der Stefan Raabs langjährige Verbindung zum Wettbewerb beendet. Die Entscheidung folgt auf Jahre des Erfolgs, aber auch auf jüngere Rückgänge bei den Einschaltquoten und der Fanunterstützung.
Stefan Raab prägte die deutsche ESC-Geschichte maßgeblich: Seine Produktionsfirma begleitete Lena Meyer-Landrut 2010 zum Sieg mit Satellite, und er selbst trat 2000 mit Wadde hatte dudde da? an. Doch seine aktuelle Show, Die Stefan Raab Show, verzeichnet seit der Rückkehr Mitte September sinkende Zuschauerzahlen.
Eine aktuelle Folge erreichte lediglich 590.000 Zuschauer – eine Quote, die fast von einem James-Bond-Film auf dem Nischensender Nitro (RTL) übertroffen wurde. Selbst eine Wiederholung der Krimiserie Wilsberg auf ZDFneo lockte mit 1,31 Millionen mehr als doppelt so viele Zuschauer an. Intern soll es bei RTL Frust geben: Kritik an Raabs Vertrag und die jüngsten Entlassungen von 600 Mitarbeitern belasten die Stimmung.
Die Fans scheinen den Wechsel zu befürworten. In einer Umfrage unter 302 Teilnehmern sprachen sich 80 Prozent (243 Personen) dafür aus, dass Raab sich aus dem Vorentscheid zurückzieht. Nur 15 Prozent (45) lehnten den Schritt ab, 5 Prozent (14) blieben neutral.
Mit der Entscheidung geht auch die Federführung im Wettbewerb von NDR auf den SWR über. Der Sender bestätigte, dass Kimmig Entertainment ab 2026 die Produktion der Vorentscheidung übernehmen wird.
Damit endet – zumindest vorerst – Raabs aktuelle Rolle beim ESC. Während Kimmig Entertainment den nationalen Vorentscheid ab 2026 gestaltet, übernimmt der SWR die inhaltliche Ausrichtung des Wettbewerbs. Der Wechsel spiegelt sowohl veränderte Zuschauerpräferenzen als auch branchenweite Anpassungen wider.