Erster bundesweiter Tag der Ehrenamtlichen für die Demokratie startet im Mai
Krzysztof LöfflerErster bundesweiter Tag der Ehrenamtlichen für die Demokratie startet im Mai
Deutschlands erster Tag der Ehrenamtlichen für die Demokratie findet vom 16. bis 31. Mai statt. Die vom Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier unterstützte Initiative ruft Bürgerinnen und Bürger dazu auf, sich in Gemeinschaftsprojekten und demokratischen Aktivitäten zu engagieren. Bereits über 150 Kommunen und mehrere Bundesländer haben ihre Teilnahme an der bundesweiten Kampagne angekündigt.
Ziel der Aktion ist es, demokratische Werte durch lokale Initiativen erlebbar zu machen. Interessierte können während des gesamten zweiwöchigen Zeitraums – nicht nur am offiziellen Termin, dem 23. Mai – selbst Projekte organisieren oder sich an bestehenden beteiligen. Bürgermeister Dirk Lukrafka hat die Bevölkerung zur Teilnahme aufgerufen und betont, dass dies eine Chance sei, den Zusammenhalt in der Gesellschaft zu stärken.
Zur Förderung dieser Vorhaben stellt die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE) Zuschüsse von bis zu 500 Euro pro Projekt bereit. Anträge auf Förderung sind noch bis zum 31. Mai möglich, solange Mittel verfügbar sind. Wer mitmachen möchte, kann über das Engagement-Portal auf www.ehrentag.de nach Initiativen in der Nähe suchen oder eigene Projekte eintragen.
Die Kampagne wird von namhaften Organisationen unterstützt, darunter die Deutsche Postcode Lotterie, die ZEIT STIFTUNG BUCERIUS und Aktion Mensch. Weitere Förderung kommt von den Stiftungen des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) sowie der Stiftung der Deutschen Nationalmannschaft. Auch Bundesländer wie Sachsen und Nordrhein-Westfalen beteiligen sich regional – etwa durch die Ehrenamtsakademie oder den Flüchtlingsrat NRW.
Der Tag der Ehrenamtlichen für die Demokratie bietet Bürgerinnen und Bürgern eine Plattform, um sich aktiv für gesellschaftliches Engagement einzusetzen. Mit Fördergeldern, digitalen Tools und breiter Unterstützung zeigt die Initiative konkrete Wege auf, wie man Demokratie vor Ort mitgestalten kann. Die Organisatoren hoffen, dass die Kampagne über die zwei Wochen hinaus nachhaltige Beteiligung anregt.






