24 April 2026, 10:37

Dülmener Polizei schult Vorschulkinder für mehr Sicherheit im Straßenverkehr

Schwarzes und weißes Foto von Kindern, die eine Straße an einer Ampel überqueren, mit Fußgängern in der Nähe, einem Verkehrssignal im Vordergrund und strukturellen Säulen mit Deckenleuchten im Hintergrund.

Dülmener Polizei schult Vorschulkinder für mehr Sicherheit im Straßenverkehr

Polizei in Dülmen ergreift neue Maßnahmen für mehr Verkehrssicherheit von Kindern

Am 28. Oktober 2022 hat die Polizei in Dülmen weitere Schritte unternommen, um die Verkehrssicherheit für kleine Kinder zu verbessern. Beamte trafen sich mit Vorschulkindern des St.-Antonius-Kindergartens, um ihnen das sichere Überqueren von Straßen beizubringen. Die Veranstaltung verband theoretische Unterrichtseinheiten mit praktischen Übungen an einem örtlichen Fußgängerüberweg.

Die Streifenbeamtin Anja Maaßen und die Verkehrsicherheitsberaterin Eva-Maria Gallus leiteten die Aktion. Sie zeigten den Kindern, wie man sich an Überwegen richtig verhält, und betonten, wie wichtig es ist, für Autofahrer gut sichtbar zu bleiben. Anschließend begleiteten die Beamten die Gruppe bei einer praktischen Übung und halfen ihnen, die Straße sicher zu überqueren.

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Die Initiative richtete sich auch an Autofahrer: An der Rekener Straße in Dülmen-Merfeld wurde ein sogenanntes "Lächel-Blitzgerät" aufgestellt, das die Geschwindigkeit in der Nähe des Überwegs überwacht. Das Gerät zeigt Fahrern, die sich an die Geschwindigkeitsbegrenzung halten, ein grünes, lächelndes Gesicht an – wer zu schnell fährt, sieht stattdessen ein rotes, missmutiges Symbol.

Solche Maßnahmen sind Teil der umfassenden Verkehrsaufklärung im Kreis Coesfeld. Regelmäßig besuchen Polizisten Kindergärten und Grundschulen, um über Verkehrssicherheit zu informieren. Gleichzeitig erinnern sie Autofahrer daran, dass junge Fußgänger diese Überwege täglich nutzen und oft Schwierigkeiten haben, die Geschwindigkeit von Fahrzeugen einzuschätzen oder hinter parkenden Autos versteckte Gefahren zu erkennen.

Das Programm unterstreicht die Notwendigkeit von Geduld und Aufmerksamkeit im Umgang mit jungen Verkehrsteilnehmern. Während die Kinder wichtige Fähigkeiten für das sichere Überqueren von Straßen lernten, soll das Tempodisplay Autofahrer zum Langsamerfahren motivieren. Ziel dieser Maßnahmen ist es, die Risiken an Fußgängerüberwegen in der Region zu verringern.

Quelle