Duisburgs Straßen werden sicherer: Weniger Unfälle mit Kindern und Radfahrern
Anatol FrankeDuisburgs Straßen werden sicherer: Weniger Unfälle mit Kindern und Radfahrern
Duisburg verzeichnet deutlichen Rückgang bei Unfällen mit Radfahrern und Kindern
In Duisburg ist die Zahl der Verkehrsunfälle mit Radfahrern und Kindern im vergangenen Jahr spürbar zurückgegangen. Die Anzahl der verletzten Radfahrer sank um 16 Prozent, während die Unfallopfer unter Kindern den niedrigsten Stand seit einem Jahrzehnt erreichten. Gleichzeitig haben die Behörden die Kontrollen verschärft, was zu mehr Bußgeldern wegen Verkehrsverstößen führte.
Im vergangenen Jahr waren 368 Radfahrer in Unfälle verwickelt – ein deutlicher Rückgang im Vergleich zu den Vorjahren. Das entspricht einer Verringerung um 16 Prozent gegenüber den früheren Zahlen. Die Zahl der bei Verkehrsunfällen verletzten Kinder ging von 130 auf 120 zurück und erreichte damit den niedrigsten Wert der letzten zehn Jahre.
Auch E-Bike-Fahrer waren seltener in Unfälle verwickelt: Nur fünf Personen wurden bei der Nutzung von Pedelecs verletzt. Gleichzeitig erhöhte die Polizei die Verkehrskontrollen, was zu einem Anstieg der Verwarnungen und Bußgelder um 20 Prozent führte.
Offizielle Zahlen zur Gesamtzahl der Verkehrsopfer in Duisburg für das Jahr 2015 – unabhängig von der Unfallart – wurden nicht veröffentlicht.
Die Maßnahmen der Stadt zur Verbesserung der Verkehrssicherheit zeigen offenbar Wirkung, insbesondere beim Schutz von Radfahrern und jungen Fußgängern. Durch strengere Kontrollen wurden zudem mehr Sanktionen gegen gefährliches Fahrverhalten verhängt. Allerdings liegen noch keine vollständigen Daten zu den insgesamt im Straßenverkehr Getöteten vor, sodass ein Vergleich nicht möglich ist.