20 January 2026, 09:41

DSL-Abschaltung: Warum die Telekom jetzt gegen ihren Willen umstellen muss

Ein altes Buch mit einem Bild einer Aktie der New Russia Company Limited.

DSL-Abschaltung: Warum die Telekom jetzt gegen ihren Willen umstellen muss

Die deutsche Regierung treibt den Ausbau schneller Glasfaseranschlüsse voran, um veraltete DSL-Internetverbindungen abzulösen. Nun planen die Regulierungsbehörden, bestimmte DSL-Netze von DHL und Deutsche Bahn zwangsweise abzuschalten, um den Übergang zu beschleunigen. Unterdessen warnt die Deutsche Telekom, dass Kunden zu Konkurrenzanbietern wechseln könnten, falls ihre Dienste abrupt gekappt werden.

Die Bundesnetzagentur wird die Deutsche Telekom bald verpflichten, in einigen Regionen die DSL-Versorgung einzustellen. Mit diesem Schritt soll der flächendeckende Ausbau von Glasfaser-Breitband in Deutschland vorangetrieben werden. Das Unternehmen äußerte jedoch Bedenken, dass erzwungene Abschaltungen Kunden zu Mitbewerbern treiben könnten.

In einer anderen Meldung aus der Finanzwelt hat die Deutsche Bank in der zweiten Januarwoche 2026 insgesamt 1.508.650 eigene Aktien zurückgekauft. Der Rückkauf im Wert von rund 42,3 Millionen Euro wurde elektronisch über die Frankfurter Börse durch J.P. Morgan abgewickelt. Seit Start des Aktienrückkaufprogramms am 5. Januar 2026 hat das Unternehmen damit bereits 3.036.911 eigene Aktien erworben.

Der staatliche Druck, die veraltete DSL-Technik schrittweise abzuschaffen, wird viele Haushalte voraussichtlich zum Umstieg zwingen. Die Deutsche Bank steht vor der Herausforderung, den Übergang zu meistern, ohne Kunden zu verlieren. Unabhängig davon läuft das laufende Aktienrückkaufprogramm weiter – allein im frühen Jahr 2026 wurden bereits Millionen von Aktien zurückerworben.