Dringender Rückruf: Tiefkühl-Bratwürste in neun Bundesländern betroffen
Karlheinz MiesDringender Rückruf: Tiefkühl-Bratwürste in neun Bundesländern betroffen
Dringender Rückruf von Tiefkühl-Bratwürsten in neun Bundesländern wegen möglicher Bakterienbelastung
Der Hersteller Monolith Frost GmbH hat einen dringenden Rückruf für ein tiefgekühltes Wursterzeugnis in neun deutschen Bundesländern ausgestellt. Kunden wird geraten, die betroffenen "Dicke Bratwürste, tiefgekühlt" auf keinen Fall zu verzehren und umgehend gegen vollständige Kostenerstattung zurückzugeben.
Betroffen ist die "Dicke Bratwurst, tiefgekühlt" in 1.000-Gramm-Packungen mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 19. Januar 2026. Der Rückruf gilt für die Bundesländer Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen-Anhalt und Nordrhein-Westfalen.
Der Verzehr des belasteten Produkts kann zu schweren Lebensmittelvergiftungen führen. Mögliche Symptome reichen von Übelkeit, Erbrechen und Durchfall bis hin zu Magenkrämpfen, starken Bauchschmerzen und Fieber über 38°C. Weitere Anzeichen können Müdigkeit, Schwäche, Appetitlosigkeit und Schüttelfrost sein. Die Beschwerden können bereits nach wenigen Stunden auftreten oder sich erst nach bis zu zwei Tagen entwickeln.
Das Unternehmen gab den Rückruf in einer Pressemitteilung vom 28. Oktober 2025 bekannt. Für Rückfragen hat Monolith Frost GmbH eine Hotline unter 0800 66 66 548 eingerichtet. Der in Leopoldshöhe (Nordrhein-Westfalen) ansässige Hersteller betonte, dass die Sicherheit der Verbraucher oberste Priorität habe, und entschuldigte sich für etwaige Unannehmlichkeiten.
Der Rückruf betrifft eine bestimmte Charge der tiefgekühlten Bratwürste mit dem Ablaufdatum Januar 2026. Kunden werden aufgefordert, ihre Gefrierfächer zu überprüfen und das Produkt zurückzugeben. Wer nach dem Verzehr Symptome bemerkt, sollte umgehend ärztlichen Rat einholen.






