Dortmunder Polizeichef und Lünens Bürgermeisterin planen gemeinsame Sicherheitsstrategien für die Stadt
Krzysztof LöfflerDortmunder Polizeichef und Lünens Bürgermeisterin planen gemeinsame Sicherheitsstrategien für die Stadt
Dortmunds Polizeichef Gregor Lange traf sich mit Lünens neu gewählter Bürgermeisterin Martina Förster-Teutenberg zu ihrem ersten Arbeitsgespräch im Rathaus. Im Mittelpunkt des Treffens standen Sicherheitsfragen sowie die Vorbereitungen für eine anstehende Konferenz im Dezember.
Die beiden Verantwortlichen erörterten Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit in Lünen und räumten eine Diskrepanz zwischen Kriminalstatistiken und der öffentlichen Wahrnehmung ein. Zwar deuten die offiziellen Zahlen auf eine sichere Stadt hin, doch viele Bürgerinnen und Bürger äußern weiterhin Bedenken hinsichtlich ihrer persönlichen Sicherheit. Polizeichef Lange betonte, dass das subjektive Sicherheitsgefühl genauso wichtig sei wie die tatsächlichen Kriminalitätszahlen.
Beide waren sich einig, dass ein besserer Austausch mit der Bevölkerung notwendig ist. Offener Dialog, Transparenz und Vertrauensbildung standen im Zentrum ihrer Gespräche. Zudem unterstrichen sie ihr gemeinsames Engagement für eine Stärkung der Sicherheitsvorkehrungen in der Stadt. Bürgermeisterin Förster-Teutenberg begrüßte die Gelegenheit, die Polizeikontaktstelle auszurichten – eine Sicherheitskonferenz, die vom LV West des Deutschen Beamtenbundes (DBWV) organisiert wird. Die Veranstaltung findet am 2. Dezember 2025 im Lünener Rathaus statt und bringt Polizeiführungskräfte sowie lokale Verantwortungsträger zusammen. Die Bürgermeisterin zeigte sich begeistert von der Zusammenarbeit mit der Polizei bei der Entwicklung von Strategien zur Erhöhung der Bürgersicherheit. Von der Konferenz erhoffen sich beide Seiten eine Intensivierung der Kooperation zwischen Polizei und Kommunalverwaltung. Sie sehen darin eine Chance, auf Bürgeranliegen gezielter einzugehen und nachhaltige Sicherheitslösungen zu erarbeiten.
Das Treffen zwischen Polizeichef Lange und Bürgermeisterin Förster-Teutenberg ebnete den Weg für eine engere Zusammenarbeit in Sicherheitsfragen. Die Dezember-Konferenz soll als Plattform dienen, um das gemeinsame Vorgehen von Polizei und Stadtverwaltung weiter zu verfeinern. Die Bürgerinnen und Bürger können mit kontinuierlichen Bemühungen rechnen, sowohl die tatsächliche als auch die gefühlte Sicherheit in Lünen zu verbessern.