Dortmund feiert Mobilitätswoche mit kreativen Aktionen für mehr Verkehrssicherheit
Krzysztof LöfflerDortmund feiert Mobilitätswoche mit kreativen Aktionen für mehr Verkehrssicherheit
Dortmund beteiligte sich mit kreativen Aktionen an der Europäischen Mobilitätswoche 2024
Die jährliche Kampagne der Europäischen Kommission, die Städte dazu aufruft, nachhaltige Verkehrskonzepte zu fördern, wurde in Dortmund mit einem vielfältigen Programm begleitet. Schulen, Kindergärten und lokale Initiativen organisierten Veranstaltungen zu Verkehrssicherheit, Radfahren und umweltfreundlicher Mobilität.
Rund 240 Kinder aus 17 Kindertageseinrichtungen nahmen an einem Malwettbewerb teil, bei dem die Gewinner Fahrradhelme als Preise erhielten. Gleichzeitig beteiligten sich 120 Dritt- und Viertklässler von drei Nordmarkt-Grundschulen an der „Erlebnistour Verkehrssicherheit und Mobilität“. Dort üben sie durch praktische Aktivitäten sicheres Verhalten im Straßenverkehr.
An der Hauptschule Husen besuchten 75 Fünft- und Sechstklässler einen Workshop zur Verkehrssicherheit. Das Programm umfasste einen Fahrradsimulator und Reaktionstests, um ihre Fahrkünste zu verbessern. Eine „Schneckenrennen“-Station half den Kindern zudem, ihr Gleichgewicht und ein besseres Gefühl für sicheres Radfahren zu entwickeln.
Weitere Höhepunkte waren eine geführte Fahrradtour durch lokale Wohnprojekte, bei der alternative Wohnmodelle vorgestellt wurden. Green Culture Dortmund bereicherte eine „Kulturtour“ mit der Straßenbahn mit Livemusik und präsentierte dabei die neue Fahrradkarte der Stadt. Den Abschluss bildete ein „Fahrrad-Dankeschön-Fest“, bei dem Radfahrer und Fußgänger mit kostenlosen Erfrischungen überrascht wurden. Zudem wurde ein Tunnel unter der B1 beleuchtet, um das Event gebührend zu feiern.
Die Aktionswoche brachte Schulen, Kitas und Gemeinschaftsgruppen zusammen, um umweltfreundlichere Verkehrsmittel zu fördern. Durch Workshops, Wettbewerbe und Feste setzte Dortmund ein Zeichen für mehr Sicherheit im Radverkehr und nachhaltige Mobilität. Die Veranstaltungen waren Teil einer europaweiten Initiative, um Emissionen zu reduzieren und den städtischen Verkehr zu verbessern.






