Dorothee Elmiger gewinnt Deutschen Buchpreis – doch ihr Name wird falsch ausgesprochen
Anatol FrankeDorothee Elmiger gewinnt Deutschen Buchpreis – doch ihr Name wird falsch ausgesprochen
Dorothee Elmiger hat in diesem Jahr den Deutschen Buchpreis für ihren Roman "Die Holländerinnen" gewonnen. Die Schweizer Autorin, die in Appenzell aufgewachsen ist und heute in New York lebt, nahm die Auszeichnung bei einer Feier in Deutschland entgegen. Bei der Bekanntgabe wurde ihr Name jedoch falsch ausgesprochen – ein Fehler, der bei Schweizer Preisträgern bereits öfter vorgekommen ist.
Elmigers Nachname geht auf einen Bauernhof namens Elmeringen in Neudorf im Kanton Luzern zurück. Doch als ihr Sieg verkündet wurde, nannte der Moderator sie fälschlicherweise "Elminger" statt "Elmiger". Dieser Patzer reiht sich in frühere Vorfälle ein, bei denen die Namen Schweizer Autoren bei derselben Veranstaltung ebenfalls falsch gelesen wurden.
Nach der Preisverleihung bedankte sich Elmiger beim Publikum. In ihrer Dankesrede zitierte sie einen Vers der Band Tocotronic und verlieh ihrer Rede so eine persönliche Note.
Die Autorin lebte zuvor in Berlin und wohnt nun in New York. Ihr prämierter Roman "Die Holländerinnen" setzte sich gegen die anderen nominierten Werke durch. Wie viele Schweizer Schriftsteller den Preis zuvor gewonnen haben, lässt sich nicht genau sagen, da die verfügbaren Daten diese Information nicht erfassen.
Die Verleihung des Deutschen Buchpreises würdigte Elmigers literarische Leistung, doch die falsche Aussprache ihres Namens sorgte für Aufmerksamkeit. Ihr Roman "Die Holländerinnen" gilt nun als eines der bedeutendsten deutschsprachigen Werke des Jahres. Die Auszeichnung festigt ihren Platz unter den zeitgenössischen Schweizer Autoren, die internationale Anerkennung erlangen.






