27 April 2026, 02:33

Dormagen gedenkt der Opfer der Reichspogromnacht mit Schülerprojekt am 9. November

Ein Holocaust-Gedenkmonument in einem jüdischen Friedhof in Berlin, mit einer Wand voller Text und Zahlen, umgeben von Bäumen, einem Zaun und verstreuten trockenen Blättern.

Dormagen gedenkt der Opfer der Reichspogromnacht mit Schülerprojekt am 9. November

Gedenkveranstaltung zum 87. Jahrestag der Reichspogromnacht in Dormagen

Im November findet in Dormagen eine Gedenkfeier zum 87. Jahrestag der Reichspogromnacht statt. Die von örtlichen Schülerinnen und Schülern organisierte Veranstaltung erinnert an die Opfer der nationalsozialistischen Angriffe auf jüdische Gemeinden im Jahr 1938. Anwohnerinnen und Anwohner sind eingeladen, an der Gedenkveranstaltung und einem anschließenden Empfang teilzunehmen.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die Feier beginnt am Sonntag, dem 9. November 2025, um 18:00 Uhr auf dem Jüdischen Friedhof an der Zonser Heide. Bürgermeister Erik Lierenfeld wird die Veranstaltung mit einer Ansprache eröffnen, gefolgt von einem Gebet unter der Leitung von Regina Nawrot, stellvertretende Vorsitzende des Partnerschaftsvereins Dormagen-Kiryat Ono.

Schülerinnen und Schüler von vier Dormagener Schulen haben das Programm gestaltet, um an die Nacht zu erinnern, in der in ganz Deutschland Synagogen, Geschäfte und Wohnhäuser zerstört wurden. Zum Abschluss der Zeremonie werden Lierenfeld und Uwe Schunder, Vorsitzender des Vereins, Blumen als Zeichen des Gedenkens niederlegen.

Im Anschluss sind alle Teilnehmenden eingeladen, sich in der Friedenskirche in Zons bei Suppe und Getränken auszutauschen. Besucher werden darauf hingewiesen, dass männliche Gäste auf dem Friedhof eine Kopfbedeckung tragen sollten.

Die Veranstaltung bringt Schülerinnen und Schüler, Vertreter der Stadt und Bürgerinnen und Bürger zusammen, um der Gewalt der Reichspogromnacht zu gedenken. Die Feier endet mit einer Blumenniederlegung, gefolgt von einem Empfang für alle Interessierten. Die Organisatoren hoffen auf eine breite Beteiligung an der Gedenkveranstaltung.

Quelle