Dormagen erinnert am 5. März an seine einzigartige Befreiungsfeier
Susan auch SchlauchinDormagen erinnert am 5. März an seine einzigartige Befreiungsfeier
Dormagen gedenkt am 5. März 2024 zum 81. Mal seiner Befreiung von der nationalsozialistischen Herrschaft. Mit einer Kranzniederlegung wird an den Tag erinnert, an dem die Stadt 1943 durch alliierte Truppen befreit wurde. Die Veranstaltung ist einzigartig in Deutschland, da keine andere Kommune jährlich an diesem konkreten Datum ihre Befreiung mit einer eigenen Feier würdigt.
Die Gedenkveranstaltung beginnt um 10 Uhr am Mahnmal neben dem Haupteingang des historischen Dormagener Rathauses. Schülerinnen und Schüler der Bertha-von-Suttner-Gesamtschule sowie die Erste Bürgermeisterin Katja Creutzmann werden die Kranzniederlegung anführen. Der Dormagener Bürger Egmont Worms hat die Organisation übernommen, unterstützt von Vertretern verschiedener Vereine.
Die Bevölkerung ist herzlich eingeladen, teilzunehmen. Während andere deutsche Städte wie Chemnitz den 5. März aus unterschiedlichen Gründen begehen – etwa zum Gedenken an Bombenopfer –, bleibt Dormagens Fokus auf die eigene Befreiung im Jahr 1943 gerichtet.
Die jährliche Feier stellt sicher, dass die Geschichte der Stadt nicht in Vergessenheit gerät. Durch das Zusammenkommen am Rathaus-Mahnmal würdigen die Teilnehmenden diejenigen, die diese Zeit erlebt haben. Gleichzeitig unterstreicht die Veranstaltung Dormagens besondere Tradition, die Befreiung am 5. März zu begehen.






