Dinslaken gedenkt am 19. Februar 2026 der Opfer rassistischer Gewalt und Hasskriminalität

Karlheinz Mies
Karlheinz Mies
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Eine Gedenkwand mit einer Inschrift, die stille Gastgeber ehrt, umgeben von einem Blumenstrauß.Karlheinz Mies

Dinslaken gedenkt am 19. Februar 2026 der Opfer rassistischer Gewalt und Hasskriminalität

Dinslaken gedenkt am 19. Februar 2026 der Opfer rassistischer Gewalt

Am 19. Februar 2026 findet in Dinslaken eine Gedenkveranstaltung für die Opfer rassistischer Gewalt statt. Anlass ist der sechste Jahrestag des rechtsextremen Anschlags von Hanau, bei dem neun Menschen ermordet wurden. Gleichzeitig wird der Opfer der NSU-Terrorzelle sowie aller Betroffenen von Hasskriminalität in Deutschland gedacht.

Die Feierlichkeit beginnt um 15:00 Uhr und endet um 16:00 Uhr am Mahnmal "10+1 Bäume" im Grünzug Rabenkamp. Der Ort erinnert an zehn Opfer des NSU – neun Menschen mit Migrationshintergrund, die zwischen 2000 und 2007 ermordet wurden, sowie die Polizistin Michèle Kiesewetter – und an Ibrahim Akkuş, der im Januar 2026 an den Folgen eines rassistischen Angriffs starb.

Bürgermeister Simon Panke wird eine Rede halten und die Notwendigkeit betonen, Hass, Ausgrenzung und Rechtsextremismus entschlossen entgegenzutreten. Ein interreligiöses Gebet, geleitet von Vertretern verschiedener Glaubensgemeinschaften, bildet einen weiteren Programmpunkt. Zudem wirken Schülerinnen und Schüler der Ernst-Barlach-Gesamtschule an der Gedenkveranstaltung mit.

Die Organisatoren laden alle Bürgerinnen und Bürger ein, teilzunehmen. Die Veranstaltung soll ein deutliches Zeichen gegen Rassismus und Diskriminierung in der Gesellschaft setzen.

Die Gedenkfeier verbindet die Gemeinschaft im Andenken an die Opfer rassistischer Gewalt und unterstreicht Dinslakens Engagement für Solidarität und Erinnerung. Das Mahnmal "10+1 Bäume" steht als dauerhafte Ehrung für alle Betroffenen von Hassverbrechen in Deutschland.

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