Día de los Muertos: Berlins bunte Feiern für das Leben nach dem Tod
Krzysztof LöfflerDía de los Muertos: Berlins bunte Feiern für das Leben nach dem Tod
Berlins mexikanische Gemeinschaft bringt die farbenfrohen Traditionen des Día de los Muertos in die Stadt
Dieser Herbst steht Berlin ganz im Zeichen des mexikanischen Festes der Toten: Vom 30. Oktober bis zum 5. November finden an verschiedenen Orten der Hauptstadt siebentägige Feierlichkeiten statt.
Den Auftakt macht ein einwöchiges Programm im Holzmarkt, wo Besucher ein Pop-up-Museum erkunden können, das von Bianca Monroy kuratiert wird. Am 3. und 4. November zeigt die Ausstellung einen handgefertigten Altar sowie aufwendig verzierte Totenköpfe – zentrale Elemente der mexikanischen Tradition.
Am 1. November lädt das Humboldt Forum zur eigenen Fiesta de Día de Muertos ein, die bis zum 5. November andauert. Mit Musik, Tanz und farbenprächtigen Darbietungen wird hier der Verstorbenen gedacht.
Ebenfalls am 4. November feiert das Cumbia Fest im Holzmarkt mit: Das Festival verbindet live gespielte Cumbia-Musik mit den traditionellen Themen der Erinnerung und Freude.
Der Día de los Muertos, bekannt für seine leuchtenden Farben und lebensbejahende Stimmung, unterscheidet sich bewusst von trauriger Trauer. Stattdessen wird mit Essen, Kunst und Gemeinschaft das Leben der Verstorbenen gefeiert.
Die Veranstaltungen bieten Berlinerinnen und Berlinern die Möglichkeit, die mexikanische Kultur durch Musik, Kunst und gesellige Feste zu erleben. Im Holzmarkt, im Humboldt Forum und beim Cumbia Fest gibt es bis zum 5. November jeweils eigene Feiern. Die Organisatoren hoffen, dass das Programm Menschen in Erinnerung und Freude zusammenbringt.






