07 April 2026, 18:44

Deutz AG drosselt Umsatzprognose trotz Rekordwachstum in 2025

Balkendiagramm, das die Unternehmensgewinne vor und nach Steuern vergleicht, mit begleitendem erklärendem Text.

Deutz AG drosselt Umsatzprognose trotz Rekordwachstum in 2025

Deutz AG senkt Umsatzprognose für 2025 – trotz starkem Wachstum in den ersten neun Monaten

Die Deutz AG hat ihre Umsatzerwartungen für das Jahr 2025 nach unten korrigiert und rechnet nun mit einem Ergebnis am unteren Ende der bisherigen Spanne von 2,1 bis 2,3 Milliarden Euro. Trotz dieser Anpassung verzeichnete das Unternehmen in den ersten neun Monaten des Jahres ein kräftiges Wachstum: Der Umsatz stieg um 14,9 % auf 1,50 Milliarden Euro.

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Der Motorenhersteller konnte im Berichtszeitraum seine Rentabilität deutlich steigern. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) kletterte um 31,8 % auf 75,5 Millionen Euro, während die bereinigte EBIT-Marge im dritten Quartal 5,8 % erreichte – ein Plus von vier Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum 2024. Besonders stark schnitt das Segment Engines & Services ab, das eine Marge von 6,6 % erzielte.

Das Segment Solutions verzeichnete hingegen ein explosionsartiges Wachstum mit einem Umsatzplus von 227 %, bleibt jedoch weiterhin defizitär. Um die Effizienz zu erhöhen, treibt Deutz sein Sparprogramm "Future Fit" voran, das bis Ende 2026 jährliche Einsparungen von über 50 Millionen Euro bringen soll.

Führungskräfte zeigen Vertrauen in die Unternehmensstrategie Kürzlich getätigte Aktienkäufe von Top-Managern unterstreichen das Vertrauen in die Zukunft des Unternehmens: CEO Dr. Sebastian Schulte erwarb Ende September Aktien im Wert von 89.000 Euro, gefolgt von CFO Oliver Neu, der am 6. November Papiere für knapp 50.000 Euro kaufte.

Aktuell liegt das durchschnittliche Kursziel der Analysten für die Deutz-Aktie bei 10,85 Euro – was ein Aufwärtspotenzial von rund 35 % bedeutet. Die gemischte Performance des Unternehmens – mit starken Gewinnzuwächsen in einigen Bereichen, aber weiterhin Verlusten in anderen – spiegelt sowohl die laufende Transformation als auch die Herausforderungen am Markt wider. Anleger werden in den kommenden Monaten besonders darauf achten, wie sich die Sparmaßnahmen auswirken.

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