05 April 2026, 00:34

Deutsche Telekom bricht mit 60-Stunden-Livestream Rekorde – doch die Aktie leidet weiter

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Deutsche Telekom bricht mit 60-Stunden-Livestream Rekorde – doch die Aktie leidet weiter

Deutsche Telekom veranstaltet rekordverdächtigen 60-Stunden-Livestream zur Talentsuche – doch die Aktie bleibt unter Druck

Die Deutsche Telekom hat kürzlich ein bahnbrechendes 60-Stunden-Livestream-Event veranstaltet, um neue Talente zu gewinnen und ein globales Publikum zu begeistern. Die Marathon-Veranstaltung, die vom 5. bis 7. November 2025 stattfand, sollte nicht nur einen Weltrekord brechen, sondern auch den innovativen Ansatz des Unternehmens bei der Personalgewinnung demonstrieren. Gleichzeitig kämpft der Konzern an der Börse: Die Aktie entwickelte sich im vergangenen Jahr schwächer als der Gesamtmarkt.

Das Event fand im Bonner Hauptsitz der Deutschen Telekom statt und kombinierte Live-Diskussionen, interaktive Spielshows und spontane Gespräche. Offiziell richtete es sich an Bewerber:innen, Mitarbeiter:innen und die allgemeine Öffentlichkeit – rund um die Uhr und unter dem Motto "Das hätte keine E-Mail sein können. Schafft Verbindungen, die zählen." Birgit Bohle, Personalvorständin des Unternehmens, erläuterte, man wolle "Talente dort erreichen, wo sie sind – online, vernetzt und offen für neue Ideen".

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Doch während die Aktion für Aufsehen sorgte, blieb die Aktienperformance ernüchternd: Am 10. November 2025 gab die Deutsche-Telekom-Aktie trotz eines positiven Marktumfelds um 0,7 % auf 26,47 Euro nach – während der DAX im gleichen Zeitraum um 0,67 % zulegte. In den vergangenen zwölf Monaten zeigte die Aktie starke Schwankungen; ihr Kurs lag zuletzt am 2. April 2026 bei 30,77 Euro. Bei einer Marktkapitalisierung von 148,87 Milliarden Euro und einem KGV von 14,02 verzeichnete das Unternehmen spürbare Rückgänge, darunter ein Minus von 3,96 % allein am 2. April.

Der Livestream-Marathon unterstreicht den mutigen Kurs der Deutschen Telekom in der Personalrekrutierung, der gezielt eine junge, digital affine Zielgruppe anspricht. Doch die Aktie hinkt weiterhin dem DAX hinterher – ein Zeichen für anhaltende Marktbelastungen. Wie das Unternehmen diese Spannung zwischen innovativer Arbeitgebermarke und Börsenentwicklung auflöst, wird Investoren wie Jobsuchende gleichermaßen genau beobachten.

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