Charli XCX in Berlin: Afterparty-Skandal überschattet Filmpremiere und neues Album
Krzysztof LöfflerCharli XCX in Berlin: Afterparty-Skandal überschattet Filmpremiere und neues Album
Popstar Charli XCX gerät nach Berlin-Nachfeier mit mutmaßlichen Russland-Verbindungen in die Kritik
Die Sängerin Charli XCX steht unerwartet im Mittelpunkt einer Kontroverse, nachdem sie an einer Afterparty in Berlin teilgenommen hatte, der angebliche Verbindungen zur russischen Regierung nachgesagt werden. Die Feier folgte der Premiere ihres neuen Mockumentary-Films The Moment, der auf der Berlinale uraufgeführt wurde und nun vom US-Independent-Studio A24 vertrieben wird.
Der unter der Regie von Aidan Zamiri entstandene Film ist eine satirische Abrechnung mit der Musikbranche und features Stars wie Alexander Skarsgård, Rachel Sennott und Kylie Jenner. NME vergab drei Sterne und lobte insbesondere die memetauglichen Szenen sowie Charli XCX' Auftritt.
Nach der Premiere besuchte die Künstlerin eine von Anastasia Shevtsova ausgerichtete Afterparty. Shevtsova distanzierte sich später von politischen Verbindungen. Charli XCX reagierte umgehend auf die Kritik und betonte, ihr seien die mutmaßlichen Verstrickungen der Gastgeberin nicht bekannt gewesen. Gleichzeitig bekräftigte sie ihre Ablehnung der russischen Politik in der Ukraine.
Abseits des Films komponierte Charli XCX kürzlich den Soundtrack für die anstehende Neuverfilmung von Sturmhöhe mit Jacob Elordi und Margot Robbie in den Hauptrollen. Zudem veröffentlichte sie ein Begleitalbum zum Projekt, auf dem auch eine Zusammenarbeit mit Sky Ferreira zu hören ist. NME zeichnete die Platte mit vier Sternen aus und nannte sie "köstlichen Gothic-Pop für einen winterlichen Sehnsuchtsmoment".
Die Kontroverse um die Afterparty hat einen Moment überschattet, der eigentlich ein Grund zur Freude für Charli XCX hätte sein sollen. Sowohl ihr Mockumentary als auch das Sturmhöhe-Album erhielten positive Kritiken, doch der Vorfall lenkte unerwünschte Aufmerksamkeit auf die Künstlerin. Sie hat inzwischen klar Position bezogen und sich von jeglichen politischen Verbindungen distanziert.






