CDU wirft Grünen in Solingen vor, gemeinsame Erfolge für sich zu beanspruchen
Karlheinz MiesCDU wirft Grünen in Solingen vor, gemeinsame Erfolge für sich zu beanspruchen
Die CDU-Fraktion in Solingen hat die Grünen wegen ihres Umgangs mit gemeinsamen Wirtschaftsprojekten scharf kritisiert. Die Christdemokraten werfen der Partei vor, sich bei gemeinsamen Erfolgen allein die Lorbeeren zuzuschreiben, während sie politische Partner öffentlich angreift. Die Spannungen haben sich in jüngster Zeit im Rahmen der Zusammenarbeit im städtischen Wirtschaftsausschuss weiter verschärft.
Die CDU betont die Bedeutung der Entwicklung der Gebiete Schrodtberg und Fürkeltrath II für das Wirtschaftswachstum Solingens. Zudem verweist sie auf eine Machbarkeitsstudie zur gewerblichen Nutzung am Piepersberg-West als zentrales Vorhaben. Die Grünen hätten sich jedoch geweigert, an diesem wichtigen Projekt mitzuwirken.
Trotz dieser Differenzen stellt die CDU fest, dass die jüngste Arbeit im Wirtschaftsausschuss durchweg konstruktiv verlaufen sei. Mehrere Anträge seien gemeinsam von CDU, Grünen, SPD und der Solinger Bürgergemeinschaft (SGZ) erarbeitet worden. Dennoch zeigt sich die Union verärgert über die Medienstrategie der Grünen, die ihrer Ansicht nach den Eindruck erweckt, die gemeinsamen Erfolge seien vor allem ihr eigenes Verdienst.
Besonders scharf reagiert die CDU auf persönliche Angriffe der Grünen gegen den Vorsitzenden des Wirtschaftsausschusses. Solche Konflikte schadeten der Zusammenarbeit und lenkten von der sachlichen Arbeit ab, so die Partei. Sie fordert die Grünen auf, die Streitigkeiten hinter sich zu lassen und sich stattdessen auf die wirtschaftliche Zukunft der Stadt zu konzentrieren.
Die CDU unterstreicht, dass eine konstruktive Zusammenarbeit für Solingens wirtschaftliche Perspektiven unverzichtbar bleibe. Wer sich bei gemeinsamen Projekten allein als Treiber inszeniere und gleichzeitig Partner angreife, riskiere, den Fortschritt zu gefährden. Der Appell lautet daher, dass sich alle Fraktionen wieder auf das gemeinsame Ziel besinnen sollten – zum Wohl der Stadt.
