CDU Rhein-Berg setzt beim Politischen Aschermittwoch auf Einheit und klare Positionen
Anatol FrankeCDU Rhein-Berg setzt beim Politischen Aschermittwoch auf Einheit und klare Positionen
Politischer Aschermittwoch der CDU Rhein-Berg: Tradition trifft auf scharfe Debatten
In Bergisch Gladbach fand der Politische Aschermittwoch der CDU Rhein-Berg statt – eine Mischung aus bewährter Tradition und pointierter politischer Auseinandersetzung. Im Bürgerhaus Bergischer Löwe trafen sich Gäste zu einem Fischmittagessen und Diskussionen über die Zukunft Deutschlands. Der neu gewählte Kreisvorsitzende Maurice Winter hatte die Veranstaltung organisiert und betonte dabei die Bedeutung von Einheit und Verantwortungsbewusstsein in der Kommunalpolitik.
Winter eröffnete die Veranstaltung mit einem Dank an die örtlichen Grünen und die SPD für die gute Zusammenarbeit. Er hob die Erfolge der überparteilichen Arbeit im Stadtrat von Bergisch Gladbach hervor, wo gemeinsame Beschlüsse zu Klimaschutz, Stadtentwicklung und Nachhaltigkeit gefasst wurden. Für die Zukunft mahnte er an, dass Verantwortung und Kooperation weiterhin die Grundlage für Fortschritt sein müssten.
Den Hauptvortrag hielt Johannes Winkel, Bundestagsabgeordneter und Bundesvorsitzender der Jungen Union Deutschlands. Er bezog klar Position zu Migration, Sicherheit und anderen nationalen Herausforderungen und stellte dabei den Kurs von CDU/CSU den Positionen anderer Parteien gegenüber. Winkel übt scharfe Kritik an der aktuellen Bundesregierung und forderte eine Rückkehr zu den Kernstärken Deutschlands sowie zu realistischen innenpolitischen Prioritäten.
Die Stimmung war lebhaft, als Winkel sich in direkte politische Wortgefechte stürzte. Er unterstrich die Notwendigkeit einer offenen Debatte über die Zukunft des Landes und die Pflichten seiner Führung. Die Veranstaltung verband eine Rückschau auf erreichte Erfolge mit zukunftsweisenden Diskussionen und setzte damit den Ton für die weiteren Pläne der CDU in der Region.
Der Politische Aschermittwoch unterstrich das Bekenntnis der CDU zu sowohl lokaler Zusammenarbeit als auch mutigen nationalen Positionen. Winters Fokus auf überparteiliche Teamarbeit und Winkels klare Haltung in zentralen Fragen skizzierten den Weg der Partei für die kommenden Jahre. Konkrete Projekte für 2025 bis 2026 werden in den anstehenden kommunalen Beratungen weiter ausgearbeitet.






