BVB-Handball-Frauen: Trainerwechsel markiert das Ende einer Ära und einen ambitionierten Neuanfang
Karlheinz MiesBVB-Handball-Frauen: Trainerwechsel markiert das Ende einer Ära und einen ambitionierten Neuanfang
Die Frauen-Handballmannschaft des BVB hat nach vier Jahren einen Wechsel an der Spitze bekannt gegeben. Henk Groener wird sein Amt als Cheftrainer nach der aktuellen Saison im gegenseitigen Einvernehmen verlassen. Der Verein hat bereits Kay Rothenspieler als seinen Nachfolger benannt, der im Sommer 2023 die Verantwortung übernehmen wird.
Groeners Abschied erfolgt nach vier Jahren, in denen er das Team durch eine anspruchsvolle Phase führte. Er äußerte Stolz darauf, wie die Mannschaft es geschafft habe, in drei verschiedenen Turnieren konkurrenzfähig zu bleiben und dabei hohe Ziele zu verfolgen. Trotz der Herausforderungen bleibe er gemeinsam mit den Spielerinnen und Fans auf einen starken Saisonabschluss fokussiert.
Rupert Thiele, Leiter der Abteilung, würdigte Groeners Verdienste. Er betonte die Rolle des scheidenden Trainers bei der Bewältigung schwieriger Phasen und der kontinuierlichen Weiterentwicklung des Teams.
Als Groeners Nachfolger bringt Kay Rothenspieler umfangreiche Erfahrung mit. Zuvor hatte er fast zwei Jahrzehnte lang – mit kurzen Unterbrechungen – die Männermannschaft des ASV Hamm Westfalen trainiert, bevor er zum spanischen Drittligisten Handbol Marratxí wechselte. Mit seiner Rückkehr nach Deutschland unterzeichnete er einen langfristigen Vertrag beim BVB, der bis 2028 läuft.
Rothenspieler hat klare Ziele für seine Amtszeit gesetzt: Er strebt die deutsche Meisterschaft an und will sich mit dem Team für die Champions League qualifizieren. Sein Trainerstab wird aus Yasmin Yusif-Hügle und Dominik Schlechter bestehen, die ihn zum Verein begleiten.
Mit Groeners Abgang endet eine Ära, während Rothenspielers Ankunft einen Neuanfang für die BVB-Frauen-Handballmannschaft einläutet. Der Verein bereitet sich nun auf den Übergang vor, wobei der neue Trainer bereits ehrgeizige Pläne für die kommenden Spielzeiten vorgelegt hat.
Hinter den Kulissen: Wie BVB Kay Rothenspieler sicherte
Der Wechsel bei BVB's Frauen-Handball-Team war sorgfältig geplant. Club-Offizielle bestätigten, dass die Entscheidung auf 'intensiven Gesprächen' mit Rothenspieler basierte, der mit seiner 'klaren Philosophie' beeindruckte. Wichtige Details:
- Stellvertretender Chef Andres Kuno stellte Rothenspielers Vision in Einklang mit dem zukünftigen Pfad des Clubs.
- Rupert Thiele hob Rothenspielers Fähigkeit hervor, schwierige Perioden während der Auswahl zu bewältigen.
- Die Ernennung spiegelt eine strategische Veränderung wider, wobei Rothenspielers Bundesliga-Erfahrung (als Spieler und Trainer) als entscheidend angesehen wird.






