Business Forum 2026 zeigt KMU-Förderchancen für Digitalisierung und Nachhaltigkeit in NRW

Krzysztof Löffler
Krzysztof Löffler
2 Min.
Ein Plakat mit Text über neue Geschäftsanmeldungen, mit einem Brett im Vordergrund, das von einem Seil hängt, und einem Gebäude mit einer Pflanze im Hintergrund.Krzysztof Löffler

Business Forum 2026 zeigt KMU-Förderchancen für Digitalisierung und Nachhaltigkeit in NRW

Das Business Forum 2026 fand bei der Wilken Software Group in Greven statt und zog rund 70 Teilnehmer an. Die von WESt und der NRW.BANK organisierte Veranstaltung widmete sich der Frage, wie sich lokale Unternehmen in Zeiten wirtschaftlichen Wandels positionieren können, und stellte neue Fördermöglichkeiten vor.

Eröffnet wurde das Forum mit einem Hauptvortrag von Prof. Dr. Manuel Rupprecht zum Thema "Der globale Wirtschaftswandel und der deutsche Mittelstand". Rupprecht analysierte, wie kleine und mittlere Unternehmen (KMU) die Zukunft in einer sich verändernden Weltwirtschaft aktiv mitgestalten können.

Dr. Martin Sommer, Landrat des Kreises Steinfurt, betonte in seinem Beitrag die wirtschaftliche Widerstandsfähigkeit der Region. Gleichzeitig forderte er den Ausbau von Unterstützungsangeboten – von Fördergeldern bis hin zu Fachberatung –, um Betrieben die Anpassung an neue Herausforderungen zu erleichtern.

Die Förderexperten Guido Hellmer (NRW.BANK) und Varvara Leinz (WESt-Unternehmensservice) präsentierten aktuelle Förderprogramme. Dazu gehörten die "Digitalisierungsprämie" der NRW.BANK, die seit 2021 bis zu 16.500 Euro für digitale Modernisierungsvorhaben bereitstellt, sowie das 2022 gestartete Programm "Energiewende NRW", das energieeffiziente Projekte fördert. Mit der 2023 ins Leben gerufenen Initiative "TrafoNRW" – ausgestattet mit 500 Millionen Euro – werden gezielt KI-gestützte Lösungen und Nachhaltigkeitstransformationen unterstützt.

Gabriela Pantring, Vorstandsvorsitzende der NRW.BANK, rief die Unternehmen dazu auf, Innovation und Digitalisierung Priorität einzuräumen. Solche Investitionen seien entscheidend, um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben. Zudem wurde auf dem Forum der neue "Transformationskredit" vorgestellt, der Betriebe bei strukturellen Veränderungen begleiten soll.

Seit 2020 hat sich die Förderung für KMU in Nordrhein-Westfalen deutlich ausgeweitet. Maßnahmen wie der "Überbrückungskredit II" in der Nach-Corona-Phase sowie EU-geförderte Mittel aus dem Programm "NextGenerationEU" ließen das jährliche Fördervolumen von 1,2 Milliarden Euro (2020) auf über 2,5 Milliarden Euro (2025) ansteigen.

Die Veranstaltung bot Unternehmen aus dem Kreis Steinfurt wertvolle Einblicke in aktuelle Wirtschaftstrends und konkrete Förderlösungen. Mit erweiterten Zuschussprogrammen und zinsgünstigen Krediten stehen Betrieben nun mehr Instrumente zur Verfügung, um Transformationen zu meistern und nachhaltiges Wachstum zu sichern.

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