23 December 2025, 22:57

Bürgermeisterin verteilt Bethlehems Friedenslicht auf dem Lünener Weihnachtsmarkt

Ein Weihnachtsbaum auf einer Straße mit Menschen drum herum, flankiert von zwei Fahnenmasten mit Fahnen und beleuchteten Gebäuden im Hintergrund.

Bürgermeisterin verteilt Bethlehems Friedenslicht auf dem Lünener Weihnachtsmarkt

Lünens Weihnachtsmarkt wurde in dieser Woche zum Mittelpunkt einer herzerwärmenden Tradition. Bürgermeisterin Martina Förster-Teutenberg übergab das Friedenslicht aus Bethlehem, ein Symbol der Hoffnung und Einheit. Zahlreiche Besucher strömten zusammen, um an dem jährlichen Ritual teilzuhaben und die Flamme weiterzugeben.

Das Friedenslicht, das jedes Jahr aus Bethlehem übermittelt wird, erreichte Lünen im Rahmen einer langjährigen Tradition. Anwohner reihten sich ein, um die Flamme entgegenzunehmen, viele nutzten die Gelegenheit, um Spenden für einen guten Zweck zu geben. Sämtliche Einnahmen kommen dem Baby-Hospital in Bethlehem zugute und unterstützen medizinisch bedürftige Familien.

Unter den Anwesenden befand sich auch ein junges Paar, Maria und Joseph, das aus Bethlehem nach Lünen gezogen war, um hier ein neues Leben aufzubauen. Mittlerweile Eltern einer Tochter und in Erwartung eines Sohnes, berührte ihre Geschichte die Besucher tief. Die Bürgermeisterin beschrieb die Begegnung als äußerst bewegend – besonders angesichts ihrer Wurzeln in jener Stadt, aus der das Friedenslicht stammt.

Die Veranstaltung wurde maßgeblich von örtlichen katholischen Gemeinden organisiert, die die Verteilung des Lichts koordinierten. Zwar gibt es keine offiziellen Aufzeichnungen über eine frühere Beteiligung der Gemeinden an Friedenslicht-Aktionen in Lünen, doch ihre Rolle war in diesem Jahr entscheidend. Die Stadt bedankte sich später bei den Organisatoren und Spendern, die den Abend erst möglich gemacht hatten.

Nun brennt das Friedenslicht in vielen Haushalten Lünens, getragen von denen, die den Markt besucht haben. Die Spenden kommen direkt dem Baby-Hospital in Bethlehem zugute und sichern die Versorgung schutzbedürftiger Kinder. Für viele steht die Flamme als Zeichen der Verbundenheit – zwischen Gemeinschaften, Kulturen und der gemeinsamen Sehnsucht nach Frieden.