10 June 2026, 14:50

Bundestag startet Pandemie-Aufarbeitung – doch die Union fordert Rückkehr syrischer Geflüchteter

Deutschland - Aktualisierungen: CDU setzt sich für mehr freiwillige Rückkehr von syrischen Flüchtlingen ein

Bundestag startet Pandemie-Aufarbeitung – doch die Union fordert Rückkehr syrischer Geflüchteter

Der Deutsche Bundestag hat eine offizielle Aufarbeitung der Coronavirus-Pandemie eingeleitet. Ein neu eingesetzter Untersuchungsausschuss ist zu seiner ersten Sitzung zusammengekommen, um zentrale Aspekte der Krise zu beleuchten. Im Fokus stehen die Beschaffung von Schutzmasken, die Impfstoffentwicklung sowie die Unterstützung für Unternehmen und junge Menschen.

Das Gremium strebt an, ein umfassendes Bild der Pandemie-Folgen zu zeichnen. Ziel ist es, bis Juni 2027 Handlungsempfehlungen vorzulegen, um künftige Krisenreaktionen zu verbessern.

Unabhängig davon fordern konservative Politiker eine Rückkehr syrischer Geflüchteter in ihre Heimat. Der CDU-Innenexperte Alexander Throm behauptet, das Terrorregime von Baschar al-Assad – der ursprüngliche Fluchtgrund – existiere nicht mehr. Seit Anfang 2025 sind jedoch nur 1.867 Syrer mit staatlicher Unterstützung zurückgekehrt.

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Kanzler Friedrich Merz’ Unionspartei drängt auf weitere Maßnahmen, um freiwillige Ausreisen zu fördern. Die Konservativen argumentieren, der Aufenthalt in Deutschland solle für syrische Geflüchtete weniger attraktiv werden. Ihr Vorschlag umfasst Anreize, die eine Rückkehr in die Heimat erleichtern sollen.

Die Arbeit des Ausschusses wird künftige Krisenstrategien prägen. Gleichzeitig bleibt die konservative Forderung nach verstärkten Rückführungen von Geflüchteten umstritten. Offizielle Zahlen zeigen, dass bisher nur wenige Syrer freiwillig zurückgekehrt sind.

Quelle