Bundespolizei nimmt Algerier mit 6.800 Euro im Schuh am Dortmunder Hauptbahnhof fest
Anatol FrankeBundespolizei nimmt Algerier mit 6.800 Euro im Schuh am Dortmunder Hauptbahnhof fest
Bundespolizei nimmt Algerier am Dortmunder Hauptbahnhof fest
Am 7. August wurde am Dortmunder Hauptbahnhof ein algerischer Staatsbürger von der Bundespolizei vorläufig festgenommen. Der Mann war ohne gültiges Ticket mit dem ICE 100 von Köln nach Dortmund gereist. Später stellte sich heraus, dass gegen ihn ein Einreiseverbot der Hamburger Ausländerbehörde vorlag.
Der Festgenommene war in Köln in den Zug gestiegen und wurde bei der Ankunft in Dortmund kontrolliert. Bei einer Durchsuchung fanden die Beamten etwa 6.800 Euro in bar – versteckt unter der Einlegesohle seines rechten Schuhs. Der Mann konnte weder die Herkunft des Geldes plausibel erklären noch entsprechende Unterlagen vorlegen, die dessen Legalität belegten.
Die Polizei leitete Ermittlungen wegen Schwarzfahrens und illegalen Aufenthalts ein. Als Vorsichtsmaßnahme beschlagnahmten die Beamten 6.000 Euro des Bargelds, um mögliche illegale Einnahmen sicherzustellen. Den verbleibenden Betrag ließ man ihm.
Der Festgenommene wurde anschließend in die zentrale Polizeigewahrsamsstelle Dortmund überstellt, wo die weiteren rechtlichen Schritte eingeleitet wurden. Der Mann bleibt bis auf Weiteres in Untersuchungshaft, während die Ermittlungen andauern. Die beschlagnahmten Gelder werden im Rahmen des Verfahrens geprüft. Zudem überprüfen die Behörden seinen Aufenthaltsstatus sowie die Herkunft des Bargelds.






