12 February 2026, 09:21

Bundespolizei in Aachen beschlagnahmt 59.000 Euro bei verdächtiger Grenzkontrolle

Eine Gruppe von Polizeibeamten steht vor einem großen Gebäude mit Fenstern, Säulen und Bögen, mit Fahrzeugen auf der Straße, einer Person mit einer Kamera auf der linken Seite und Bäumen, Verkehrsampeln, Flaggen und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.

In Widersprüche verstrickt - 59.000 Euro gesichert - Bundespolizei in Aachen beschlagnahmt 59.000 Euro bei verdächtiger Grenzkontrolle

Bundespolizei in Aachen beschlagnahmt über 59.000 Euro bei Routinekontrolle an der Grenze

Bei einer standardmäßigen Grenzkontrolle hat die Bundespolizei in Aachen zwei Männern mehr als 59.000 Euro abgenommen. Das Duo war über die Autobahn A4 aus den Niederlanden nach Deutschland eingereist. Widersprüchliche Aussagen und auffälliges Verhalten der beiden weckten schnell den Argwohn der Beamten.

Der Vorfall ereignete sich, als die Polizisten das Fahrzeug in der Nähe von Aachen anhielten. Bei der Durchsuchung fanden sie 59.000 Euro in bar – ein Betrag, den die Männer als Spielgewinne ausgaben. Doch ihre Schilderungen, wie sie an das Geld gekommen seien, passten nicht zusammen.

Weitere Überprüfungen ergaben, dass der 40-jährige Beifahrer keinen Ausweis bei sich trug. Der 38-jährige Fahrer verfügte über keinen gültigen Führerschein. Zudem fielen beide bei einem Drogentest positiv auf, was die Verdachtsmomente verstärkte.

Bei der Befragung machten die Männer unklare Angaben dazu, ob sie verbotene Gegenstände oder Bargeld über der gesetzlichen Meldegrenze von 10.000 Euro mitführten. Aufgrund ihrer widersprüchlichen Aussagen beschlagnahmten die Ermittler das Geld vorerst, um dessen Herkunft zu klären.

Die Behörden arbeiten nun daran, die Herkunft der Gelder nachzuverfolgen. Nach deutschem Recht können Straftaten wie Meineid mit Haftstrafen von mindestens einem Jahr geahndet werden. Bei schwerwiegenderen Finanzdelikten – etwa Geldfälschung – drohen noch strengere Strafen und umfangreiche Ermittlungen.

Das beschlagnahmte Bargeld bleibt vorerst in Polizeigewahrsam, während die Untersuchungen andauern. Den beiden Männern könnten je nach Ausgang der Ermittlungen rechtliche Konsequenzen drohen. Der Fall unterstreicht die strengen Kontrollen an deutschen Grenzen, insbesondere bei undeklariertem Bargeld und verdächtigen Aktivitäten.