28 December 2025, 11:35

Brandanschlag auf Kabelkanal legt Zugverkehr am Niederrhein lahm – vier Festnahmen

Graffiti-bedeckter Zug mit sichtbaren Kabeln, Häuser mit Fenstern im Hintergrund.

Brandstiftung: Bahnverkehr in der Umgebung von Viersen gestört - Brandanschlag auf Kabelkanal legt Zugverkehr am Niederrhein lahm – vier Festnahmen

Brandanschlag auf Kabelkanal bei Bahnhof Viersen: Schwerwiegende Zugausfälle im Niederrheingebiet

Ein mutmaßlicher Brandanschlag auf einen Kabelkanal der Eisenbahn in der Nähe des Bahnhofs Viersen hat zu massiven Behinderungen im Schienenverkehr der Region Niederrhein geführt. Das Feuer, das nach bisherigen Erkenntnissen am Sonntagabend vorsätzlich gelegt wurde, unterbricht seit dem den regulären Betrieb zwischen Viersen und Krefeld. Reisende müssen auf Ersatzbusse ausweichen.

Der Brand wurde am 27. Dezember 2025 entdeckt und beschädigte wichtige Infrastruktur, wodurch mehrere Regionalverbindungen sowie Güterzüge zum Erliegen kamen. Einige Züge endeten vorzeitig oder wurden umgeleitet, wann der Normalbetrieb wiederaufgenommen wird, konnten die Bahnbetreiber jedoch noch nicht mitteilen.

Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts auf Sabotage. Vier junge Männer zwischen 17 und 20 Jahren wurden im Zusammenhang mit dem Feuer festgenommen, alle stammen aus Viersen und Umgebung. Nach Vernehmungen wurden einige vorläufig wieder auf freien Fuß gesetzt, während die Ermittlungen andauern. Die Behörden haben die Identität der mutmaßlichen Täter noch nicht bestätigt. Im Mittelpunkt steht die Klärung, ob es sich um eine gezielte Attacke handelte und wer dafür verantwortlich sein könnte.

Die Störungen zwingen Fahrgäste weiterhin auf Ersatzverkehr, ein Ende der Einschränkungen ist nicht absehbar. Die Polizei untersucht weiterhin die Brandursache und eine mögliche Beteiligung der Festgenommenen. Der Vorfall wirft Fragen zur Sicherheit der Bahninfrastruktur in der Region auf.