10 June 2026, 22:25

Bottrop prüft alle Kreuzungen nach tödlichem Unfall in Warendorf

Datenschutzhinweis

Bottrop prüft alle Kreuzungen nach tödlichem Unfall in Warendorf

Die Stadt Bottrop überprüft derzeit alle ihre Kreuzungen, um die Verkehrssicherheit zu verbessern. Dieser Schritt erfolgt nach einem tödlichen Unfall in Warendorf, der auf schlechte Sichtverhältnisse an einer Einmündung zurückzuführen war. Die Behörden ergreifen nun Maßnahmen, um ähnliche Unfälle vor Ort zu verhindern.

Das Tiefbauamt der Stadt misst derzeit die sogenannten Sichtdreiecke an Kreuzungen in ganz Bottrop. Diese Dreiecke sollen Autofahrern bei Abbiegevorgängen auf Hauptstraßen eine klare Sicht ermöglichen. Die Größe der Dreiecke richtet sich nach der zulässigen Höchstgeschwindigkeit auf der Hauptstraße – je höher das Tempo, desto länger müssen die Seiten des Dreiecks sein.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die Arbeiten orientieren sich an den deutschen Richtlinien für den Straßenbau, die solche Sichtfelder vorschreiben. Priorisiert werden Kreuzungen mit hohem Verkehrsaufkommen und einer Unfallhäufigkeit in der Vergangenheit. Straßen wie die Scharnhölzstraße, die Horster Straße und die Aegidiistraße wurden bereits als sanierungsbedürftig identifiziert.

An der Scharnhölzstraße sollen die Verbesserungen Anfang 2026 umgesetzt werden, da sie stark befahren ist und eine hohe Unfallrate aufweist. Sobald die Vermessungen abgeschlossen sind, wird das Amt die Straßenverkehrsbehörde über eventuell erforderliche Sicherheitsmaßnahmen informieren.

Die Stadt plant, die Aufwertung der Sichtdreiecke schrittweise umzusetzen. Klare Sichtverhältnisse an Kreuzungen sollen das Risiko von Unfällen verringern, die durch eingeschränkte Sicht entstehen. Die Behörden werden die Einmündungen weiterhin überwachen, um die Einhaltung der Sicherheitsstandards zu gewährleisten.

Quelle