03 February 2026, 15:13

Borussia Mönchengladbach baut sportliche Führung mit Scouting- und Medizin-Experten um

Ein Schwarz-Weiß-Foto einer Gruppe von Männern auf einem Fussballfeld, wobei der Mann in der Mitte einen Walking-Schuh trägt, der darauf hindeutet, dass er ein Trainer oder Manager ist.

Ehemaliger Schalker Spieler Hechelmann wechselt von Bayern zu Gladbach - Borussia Mönchengladbach baut sportliche Führung mit Scouting- und Medizin-Experten um

Borussia Mönchengladbach verstärkt seine sportliche Leitung mit zwei Schlüsselfunktionen. Der Verein verpflichtet André Hechelmann als Direktor Scouting und Spielbeobachtung sowie Klaus Schmitz als neuen Leiter Medizin und Prävention. Beide übernehmen ihre Positionen im Rahmen einer umfassenden Neuausrichtung des Clubs.

André Hechelmann wechselt vom FC Bayern München nach Gladbach und wird ab dem 1. März 2023 die Bereiche Scouting und Spielerakquise leiten. Zuvor arbeitete er bereits mit dem aktuellen Sportdirektor der Fohlen, Rouven Schröder, zusammen – und zwar während ihrer gemeinsamen Zeit bei Schalke 04.

Der 58-jährige Klaus Schmitz übernimmt eine neu geschaffene Position und zeichnet künftig für die medizinischen und leistungsbezogenen Strukturen des Vereins verantwortlich. Zuletzt leitete er das Medical Park-Therapiezentrum im Borussia-Park und bringt damit fundierte Kenntnisse der internen Abläufe mit.

Unterdessen hat Steffen Korell innerhalb des Clubs eine neue Rolle übernommen. Nach seinem Rückzug aus dem aktiven Scouting im Sommer 2023 konzentriert er sich nun auf strategische Steuerungsaufgaben in den Bereichen Spielerakquise und Nachwuchsförderung. Zu seinen Verantwortlichkeiten zählen Koordination, Entscheidungsvorbereitung und langfristige Planung – sein Engagement im Transfergeschehen ist dabei bis Anfang 2026 vertraglich festgeschrieben.

Die personellen Wechsel markieren einen deutlichen Wandel in Gladbachs sportlicher Führungsetage. Mit Hechelmanns Scouting-Expertise und Schmitz' medizinischer Kompetenz soll die langfristige Ausrichtung des Vereins gestärkt werden, während Korells neue Position für Kontinuität in der Transferstrategie der kommenden Jahre sorgt.