11 February 2026, 06:58

Blutige Messerattacke in Wuppertal: Jugendgruppen eskalieren mit Dachlatten und Gürteln

Eine belebte Stadtstraße mit verschiedenen Gebäuden, Fahrzeugen und einem Schaufenster, das ein Schild trägt, auf dem "Erwachsene Bücher" steht, unter einem klaren blauen Himmel.

Blutige Messerattacke in Wuppertal: Jugendgruppen eskalieren mit Dachlatten und Gürteln

Gewalttätige Auseinandersetzung zwischen Jugendgruppen in Wuppertal – mehrere Verletzte

Am Montagabend sind bei einer gewaltsamen Schlägerei zwischen zwei Jugendgruppen in der Nähe der Brändströmstraße mehrere Personen verletzt worden. Der Vorfall begann in der Schwebebahn und eskalierte später zu einer handfesten Prügelei am Bahnhof Wupperfelder Markt. Die Polizei ermittelt nun wegen des Zwischenfalls, bei dem unter anderem ein Messer und Holzlatten als Waffen eingesetzt wurden.

Die Auseinandersetzung hatte zunächst als verbaler Streit zwischen den Gruppen in der Schwebebahn begonnen. Nach dem Aussteigen am Wupperfelder Markt artete der Konflikt in eine körperliche Auseinandersetzung aus. Augenzeugen berichteten, dass die Angreifer ein Messer, Holzlatten und einen Gürtel als Waffen benutzt hätten.

Die Beamten konnten später sechs Personen in Verbindung mit dem Vorfall in der Nähe des Stadtteils Höhe und der Brändströmstraße ausfindig machen. Drei Verletzte wurden in ein Krankenhaus gebracht, allerdings waren keine der Verletzungen lebensbedrohlich. Zwei von ihnen konnten nach ambulanter Behandlung noch am selben Abend wieder entlassen werden.

Die Ermittler gehen davon aus, dass die Schlägerei auf frühere Konflikte zwischen den Gruppen zurückzuführen sein könnte. Die Kriminalpolizei hat inzwischen die Ermittlungen aufgenommen.

Zeugen oder Personen mit Hinweisen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer +49 202 284-0 an die Polizei zu wenden.

Die Ermittlungen dauern an, während die Beamten die genauen Abläufe vor der Eskalation rekonstruieren. Noch ist unklar, wie viele Jugendliche insgesamt beteiligt waren und wie sich die Gruppen vor dem Vorfall bewegt haben. Bisher gab es keine Festnahmen in Zusammenhang mit der Schlägerei.