Betrunkener Mann zieht Handgranate in lokalem Restaurant – Polizei schießt
Susan auch SchlauchinHandgranaten-Drohung in Bielefeld - Angeklagter schweigt - Betrunkener Mann zieht Handgranate in lokalem Restaurant – Polizei schießt
Ein 62-jähriger Deutscher musste sich diese Woche vor Gericht verantworten, nachdem er ein Restaurant in der Nähe mit einer scharfen Handgranate bedroht hatte. Der Vorfall begann, als ihm das Personal den Ausschenk von Wodka verweigerte – es kam daraufhin zu einer gefährlichen Konfrontation. Bei der Festnahme schossen Polizisten dem Mann ins Bein, wobei er schwer verletzt wurde.
Die Auseinandersetzung eskalierte, als der stark betrunkene Mann in einem örtlichen Restaurant in der Nähe ein Glas Wodka verweigert bekam. Verärgert forderte er stattdessen vier volle Flaschen. Aus Angst um ihre Sicherheit übergaben ihm die Mitarbeiter eine Flasche, um ihn zu beruhigen.
Kurz darauf erklärte der Mann: "Ich will sterben", bevor er eine scharfe Handgranate zog. Wie sich später bestätigte, war der Sprengkörper funktionsfähig und hätte detonieren können. Die herbeigerufene Polizei schoss dem Mann bei der Festnahme ins Bein, wodurch er schwere Verletzungen erlitt.
Der Angeklagte schwieg während des ersten Verhandlungstags. Das Gericht hat zwei weitere Termine angesetzt; das Verfahren soll bis zum 20. März abgeschlossen werden.
Im Prozess wird über die rechtlichen Konsequenzen seines Handelns entschieden. Der Einsatz der scharfen Granate und die anschließende Schussabgabe durch die Polizei werfen Fragen zur öffentlichen Sicherheit in der Nähe auf. Die Verhandlung wird in den kommenden Wochen mit weiteren Terminen fortgesetzt.