26 March 2026, 02:33

Bergisch Gladbach und Odenthal bündeln Kräfte für besseren Brandschutz

Drei Feuerwehrleute in Schutzausrüstung stehen zusammen in einem Raum mit einem Feuerlöscher links, einer Maschine rechts und diversen Gegenständen auf dem Boden.

Bergisch Gladbach und Odenthal bündeln Kräfte für besseren Brandschutz

Bergisch Gladbach und Odenthal unterzeichnen Vereinbarung zur Stärkung der Feuerwehrzusammenarbeit

Die Städte Bergisch Gladbach und Odenthal haben eine formelle Vereinbarung unterzeichnet, um ihre Zusammenarbeit im Brand- und Katastrophenschutz zu intensivieren. Das Abkommen zielt darauf ab, die Einsatzbereitschaft zu verbessern und gleichzeitig die Kosten für beide Kommunen zu senken. Lokale Verantwortliche bezeichnen das Modell als richtungsweisend für die gesamte Region.

Die Partnerschaft wurde durch einen öffentlich-rechtlichen Vertrag zur interkommunalen Zusammenarbeit besiegelt. Demzufolge übernimmt die Feuerwehr Bergisch Gladbach künftig zentrale Werkstattleistungen für die Odenthaler Wehr. Dazu gehören die Wartung von Atemschutzgeräten, die Instandhaltung von Schläuchen sowie die Bewirtschaftung der Wäscherei.

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Zudem wurde ein gemeinsamer Gerätepool eingerichtet, um Beschaffungsprozesse zu optimieren und Ausgaben zu reduzieren. Beide Kommunen profitieren von planbaren Haushalten, standardisierter Ausrüstung und einer besseren Koordination im Einsatzfall. Die bestehende Infrastruktur Bergisch Gladbachs steht den Odenthaler Kräften zur Verfügung, was die Effizienz insgesamt steigert.

Bergisch Gladbachs Bürgermeister Marcel Kreutz betonte die Bedeutung der Partnerschaft für eine ressourcenschonende und sichere Regionalentwicklung. Odenthals Bürgermeisterin Laura Lundberg bezeichnete die Vereinbarung als "entscheidend für die Zukunft unserer Feuerwehr". Axel Staehler, der ehrenamtliche Wehrführer Odenthals, hob die praktischen Vorteile für den täglichen Dienstbetrieb hervor.

Jörg Köhler, der Leiter der Berufsfeuerwehr Bergisch Gladbach, verwies auf die technischen Vorzüge: Die Zusammenarbeit sorge für höhere Standards bei der Gerätewartung und der Einsatzvorbereitung.

Das Abkommen setzt neue Maßstäbe für die kommunalübergreifende Feuerwehrzusammenarbeit im Rheinisch-Bergischen Kreis. Durch geteilte Ressourcen, einheitliche Ausrüstung und verbesserte Werkstattdienstleistungen erwarten beide Städte schnellere Einsatzzeiten und geringere Betriebskosten. Beamte gehen davon aus, dass das Modell Schule machen und ähnliche Kooperationen in der Region anregen könnte.

Quelle