Bergisch Gladbach startet Umgestaltung des historischen Sander-Geländes mit Abrissarbeiten
Karlheinz MiesBergisch Gladbach startet Umgestaltung des historischen Sander-Geländes mit Abrissarbeiten
Bergisch Gladbach hat einen wichtigen Schritt bei der Neugestaltung eines historischen Industriegeländes unternommen. Die Stadt hat kürzlich das Grundstück an der Sander Straße 37–47 erworben, auf dem einst die Refraktär- und Tonwarenfabrik A. Sander GmbH ansässig war. Die Abrissarbeiten haben nun begonnen und markieren den Start einer sorgfältig geplanten Umwandlung.
Das Gelände diente von den frühen 1900er-Jahren bis in die 2000er als industrieller Standort und produzierte feuerfeste Materialien sowie Tonwaren. Nach dem Niedergang des Unternehmens in den 1990er-Jahren aufgrund von Marktveränderungen wurden Teile des Areals für Lagerzwecke und kleine Gewerbebetriebe umgenutzt. Um 2010 erwarb die Stadt das Gelände für eine spätere städtebauliche Entwicklung.
Vor der Übergabe muss der Verkäufer den Abriss abschließen und sicherstellen, dass das Gelände frei von Kontaminationen ist. Fachgutachter begleiten den Prozess und achten darauf, dass alle erforderlichen Genehmigungen und Sicherheitsprüfungen eingehalten werden. Bereits vorliegen tun ein geotechnisches Gutachten, ein Abrisskonzept sowie eine Standsicherheitsprüfung der Böschungen.
Die Sicherheit hat während der Abrissarbeiten höchste Priorität. Es wurden Maßnahmen ergriffen, um angrenzende Grundstücke zu schützen, die Böschungsstabilität zu gewährleisten und Verkehrsflächen abzusichern. Die Stadt hat zudem zugesagt, die Anwohner kontinuierlich über den Fortschritt zu informieren und so für Transparenz während des gesamten Projekts zu sorgen.
Sobald der volle Kaufpreis gezahlt ist, gehen alle Rechte und Pflichten auf Bergisch Gladbach über. Die Verantwortlichen prüfen derzeit verschiedene Nutzungsmöglichkeiten für das Gelände, darunter auch der Bau einer Grundschule.
Der Abriss markiert die erste Phase der Neugestaltung der Sander Straße 37–47. Die Stadt wird die Einhaltung von Sicherheits- und Umweltstandards während der weiteren Arbeiten eng begleiten. Die künftige Nutzung des Geländes hängt von weiteren Bewertungen und den Bedürfnissen der Gemeinschaft ab.






