01 May 2026, 20:33

Berentzen senkt Umsatzprognose 2025 nach schwacher Alkohol-Nachfrage

Balkendiagramm, das globale wirtschaftliche Verluste nach Ausmaß kategorisiert, mit begleitendem erklärendem Text.

Berentzen fühlt Nachfrage-Schwäche bei alkoholischen Getränken - Berentzen senkt Umsatzprognose 2025 nach schwacher Alkohol-Nachfrage

Berentzen senkt Umsatzprognose für 2025 nach schwierigem Jahr

Der Spirituosenhersteller Berentzen hat seine Umsatzerwartungen für 2025 gesenkt. Das Unternehmen rechnet nun mit Erträgen von höchstens 169 Millionen Euro. Die Anpassung folgt einem Nachfragerückgang bei alkoholisierten Getränken sowie dem Verkauf eines wichtigen Standorts in Brandenburg.

Im Jahr 2024 verzeichnete Berentzen einen Umsatz von 181,9 Millionen Euro bei einem operativen Ergebnis (EBIT) von 10,6 Millionen Euro. Dennoch kämpft das Unternehmen weiterhin mit anhaltenden Schwierigkeiten, da der Alkoholverkauf in Deutschland seit 2022 bereits das dritte Jahr in Folge rückläufig ist.

Der Verkauf eines Mineralwasserwerks in Brandenburg zu Beginn des Jahres 2024 belastete die Finanzplanung zusätzlich. Ursprünglich hatte Berentzen für 2025 noch mit Umsätzen von bis zu 190 Millionen Euro gerechnet, diese Prognose später jedoch auf 178 Millionen Euro nach unten korrigiert. Nun erwartet das Unternehmen für das Gesamtjahr maximal 169 Millionen Euro.

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Nicht alle Geschäftsbereiche entwickelten sich jedoch negativ: Die Limonadenmarke Mio Mio verzeichnete ein Umsatzplus von 8 Prozent. Um diesen Aufwärtstrend zu nutzen, plant Berentzen, Mio Mio ab 2026 auch in Dosen anzubieten.

Für das Jahr 2025 prognostiziert das Unternehmen ein operatives Ergebnis (EBIT) zwischen 8,0 und 9,5 Millionen Euro. Die angepasste Einschätzung spiegelt die schwächere Alkoholnachfrage sowie die weggefallenen Erlöse aus dem Brandenburg-Verkauf wider. Berentzen setzt nun verstärkt auf den Ausbau seines alkoholfreien Sortiments, darunter die geplante Dosen-Einführung von Mio Mio. Die korrigierten Gewinnprognosen für 2025 bleiben damit unter den ursprünglichen Erwartungen.

Quelle