Ben McKenzie entlarvt die dunklen Seiten der Krypto-Welt in neuem Dokumentarfilm
Krzysztof LöfflerBen McKenzie entlarvt die dunklen Seiten der Krypto-Welt in neuem Dokumentarfilm
Schauspieler Ben McKenzie, bekannt geworden durch seine Rolle in *O.C., California, ist zu einem der schärfsten Kritiker von Kryptowährungen geworden. In jüngsten Fernsehauftritten prangerte er die mangelnde Regulierung der Branche und deren Auswirkungen auf ahnungslose Anleger an. Sein neuer Dokumentarfilm Alle belügen dich – nur um dein Geld* deckt die Risiken und Täuschungen innerhalb der Kryptomärkte auf.
McKenzie beschäftigte sich zunächst aus persönlichem Interesse mit Kryptowährungen – gestützt auf sein wirtschaftswissenschaftliches Studium. Seine Recherchen führten ihn zu spektakulären Zusammenbrüchen wie dem von Celsius, bei dem zahlreiche Anleger ihre Ersparnisse verloren. Der Film zeigt auf, wie die Branche oft die Schuld bei den Opfern sucht, statt systemische Versäumnisse zu thematisieren.
Bitcoin beschreibt er als einen Raum voller "Lügen, Fehlinformationen und Krimineller". Ein zentrales Argument seines Films ist die Gefahr, blind auf Computercode zu vertrauen, statt auf menschliche Verantwortung zu setzen. Sein Interview mit dem in Ungnade gefallenen FTX-Gründer Sam Bankman-Fried dient dabei als Fallbeispiel für die Risiken unkontrollierter Krypto-Projekte.
McKenzie wirft der Branche zudem vor, gezielt junge Männer anzusprechen und deren Risikobereitschaft sowie gesellschaftlichen Druck auszunutzen. Er fordert schärfere Regulierungen und rechtliche Konsequenzen für betrügerische Akteure. Der Dokumentarfilm will die Schwächen einer Industrie entlarven, die McKenzie zufolge auf Täuschung aufgebaut ist. Sein Einsatz für mehr Kontrolle und Gerechtigkeit spiegelt wachsende Bedenken hinsichtlich der Auswirkungen von Krypto auf Kleinanleger wider. Der Film erscheint zu einer Zeit, in der die öffentliche Kritik an digitalen Währungen immer lauter wird.






