Bari Weiss erweitert ihren Medieneinfluss – und polarisiert in Großbritannien
Krzysztof LöfflerBari Weiss erweitert ihren Medieneinfluss – und polarisiert in Großbritannien
Bari Weiss baut ihren medialen Einfluss über die USA hinaus aus. Kürzlich verpflichtete sie Trevor Phillips als Senior-Korrespondent für globale Angelegenheiten bei CBS News. Ihr Interesse am britischen Markt führte zu Treffen mit britischen Journalisten, darunter Justin Webb von der BBC.
Weiss hat eine Vorgeschichte darin, Medienhäuser umzugestalten. Bei CBS News reformierte sie die Sendung 60 Minutes und sah sich Kritik ausgesetzt, da sie als zu nah an der Regierung von Donald Trump wahrgenommen wurde. Dieser Hintergrund hat in Großbritannien Aufmerksamkeit erregt, wo ihr Ansatz kontroverse Diskussionen ausgelöst hat.
Sie beschrieb Phillips als Journalisten, der „durch den Lärm dringt“ und der Wahrheit nachgeht. Gleichzeitig traf sie sich mit Justin Webb, Moderator der Today-Sendung auf Radio 4 und des Americast-Podcasts. Diese Begegnungen spiegeln ihr Ziel wider, mit Persönlichkeiten in Kontakt zu treten, die sie als unabhängige Denker betrachtet.
Laut Berichten äußerten BBC-Insider Bedenken über die langjährige Partnerschaft mit CBS News und verwiesen auf Weiss’ polarisierende Amtszeit. Ein BBC-Sprecher betonte, die BBC News arbeite redaktionell unabhängig und halte sich an eigene Standards.
Weiss steht zudem in Verbindung mit The Free Press, das Paramount Skydance im vergangenen Jahr übernahm. Der bekannte Kommentator Douglas Murray schloss sich dem Medium an – ein weiteres Zeichen für ihren wachsenden medialen Einfluss.
Die Zusammenarbeit zwischen CBS News und BBC News bleibt bestehen, mit geteilten Ressourcen und Bildmaterial. Weiss’ Schritte deuten auf eine verstärkte Ausrichtung auf globalen Journalismus hin. Die BBC beharrt unterdessen auf ihrer redaktionellen Unabhängigkeit, während die Debatten über Medienkooperationen anhalten.






