Bad Salzuflen baut moderne Anlage gegen Schadstoffe im Regenwasser
Susan auch SchlauchinBad Salzuflen baut moderne Anlage gegen Schadstoffe im Regenwasser
Bad Salzuflen ergreift Maßnahmen gegen Schadstoffbelastung durch Regenwasserabfluss
In Bad Salzuflen entstehen neue Anlagen zur Bekämpfung von Verschmutzungen durch Regenwasser. Eine moderne Behandlungsanlage soll Mikroplastik und Schwermetalle herausfiltern, bevor sie in lokale Gewässer gelangen. Die Bauarbeiten beginnen im Oktober 2022; die Fertigstellung ist für Anfang 2023 geplant.
Die Regenwasserbehandlungsanlage entsteht an der Heerser Mühle. Sie wird Oberflächenwasser aus der Kingspan-Straße, Teilen der Oerlinghauser Straße sowie dem Gewerbegebiet «Im Weingarten» aufbereiten. Das gereinigte Wasser fließt anschließend in den Brökerbach.
Während der Verlegung eines neuen Regenwasserkanals wird die Heerser Mühle für etwa acht Wochen voll gesperrt. Rettungs- und Einsatzfahrzeuge bleiben über eine Umleitungsstrecke erreichbar. Besucher des Umweltzentrums Heerser Mühle, des Mühlencafés oder der städtischen Dienststellen werden gebeten, außerhalb der Baustellenzone zu parken.
Die Anlage ist darauf ausgelegt, Kunststoffpartikel und giftige Metalle zurückzuhalten, um Umweltbelastungen zu vermeiden. Eventuell gefällte Bäume werden nach Abschluss der Arbeiten gemäß den Richtlinien der Unteren Naturschutzbehörde des Kreises Lippe wieder aufgeforstet. Bei Fragen zum Projekt kann man sich an das Tiefbauamt der Stadt wenden – Stichwort «Regenklärbecken im Weingarten».
Ziel des Vorhabens ist es, die Gewässer in Bad Salzuflen durch die Filterung schädlicher Stoffe aus dem Regenwasser zu entlasten. Die Bauphase läuft vom 20. Oktober 2022 bis März 2023. Nach Inbetriebnahme wird das System dazu beitragen, Bäche und Flüsse der Region vor Verunreinigungen zu schützen.






