07 April 2026, 22:32

Ausschreitungen beim Bundesliga-Duell: Pyrotechnik, Festnahmen und Spielunterbrechung

Schwarzes und weißes Foto von Männern, die auf einem Feld Fußball spielen, mit Zuschauern im Hintergrund und einem Banner 'Bundesliga 1978-79 Ajax 1-1 Hannover 96'.

Ausschreitungen beim Bundesliga-Duell: Pyrotechnik, Festnahmen und Spielunterbrechung

Bundesliga-Spiel zwischen Borussia Mönchengladbach und dem 1. FC Köln von Ausschreitungen überschattet

Beim Bundesliga-Duell zwischen Borussia Mönchengladbach und dem 1. FC Köln am Samstagabend kam es sowohl innerhalb als auch außerhalb des Stadions zu mehreren Zwischenfällen. Die Polizei meldete 15 Straftaten, darunter Gewaltdelikte, Vandalismus und den Einsatz von Pyrotechnik, die zeitweise zu einer Spielunterbrechung führten.

Fünf Personen wurden vorläufig festgenommen, vier Stadionsperren verhängt, nachdem Fans mit Einsatzkräften aneinandergerieten und Sachbeschädigungen verursachten.

Die Partie im Borussia-Park begann am 8. November um 18:30 Uhr, doch bereits früh kam es zu Spannungen. Im Gästeblock zündeten Kölner Anhänger wiederholt Feuerwerkskörper und Rauchbomben, was zu einer vorübergehenden Unterbrechung zwang. Auch im Heimfansektor wurden während des Spiels Pyrotechnik entzündet.

Vor dem Stadion richteten sich Fans gegen einen privat organisierten Fanbus sowie einen Pendelbus und verursachten erhebliche Schäden. In der Nähe des Mönchengladbacher Fanhauses und entlang der Humboldstraße wurden weitere Feuerwerkskörper und Leuchtraketen abgefeuert, was die Unruhen verschärfte.

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Die Polizei hatte mit strengen Maßnahmen auf mögliche Ausschreitungen reagiert, darunter Einlassverbote, ein Alkoholverbot und ein großer Einsatz von Kräften der Mönchengladbacher Polizei sowie der Bundespolizei. Dennoch hielt die Gewalt an. Ein Beamter wurde von einem Fan am Helm getroffen, woraufhin eine sofortige Festnahme erfolgte. In einem Regionalexpress (RE8) deckten Kölner Fans Kameras ab und beschädigten diese, um einer Identifizierung zu entgehen.

Bis zum Abendende erstattete die Polizei 15 Strafanzeigen, darunter eine Körperverletzung, eine Sexualstraftat, zwei Fälle von Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, zwei tätliche Angriffe, zwei Diebstähle, fünf Sachbeschädigungen und zwei Beleidigungen. Vier Personen erhielten ein Stadionverbot für künftige Spiele.

Die Ausschreitungen führten zu fünf Festnahmen und mehreren Anzeigen. Die Behörden bestätigten, dass präventive Schritte eingeleitet worden waren, das Verhalten der Fans jedoch weiterhin zu Störungen führte. Die Ermittlungen zu den Vorfällen laufen noch, den Beteiligten drohen rechtliche Konsequenzen.

Quelle