Arminia Bielefeld trennt sich einvernehmlich von Erfolgstrainer Mitch Kniat
Karlheinz MiesArminia Bielefeld trennt sich einvernehmlich von Erfolgstrainer Mitch Kniat
DSC Arminia Bielefeld und Cheftrainer Mitch Kniat gehen am Saisonende getrennte Wege. Der Verein und der langjährige Trainer einigten sich nach intensiven Gesprächen über die zukünftige Ausrichtung des Clubs auf diese Entscheidung. Beide Seiten beschrieben die Trennung als einvernehmlich und von gegenseitigem Respekt geprägt.
Kniat hatte Arminia übernommen, als der Verein gerade in die 3. Liga abgestiegen war. In seiner ersten Spielzeit sicherte er den Klassenerhalt und stabilisierte die Mannschaft. Sein Einfluss wuchs in der Saison 2024/25, als er das Team zur Meisterschaft in der Drittklassigkeit und damit zum Aufstieg in die 2. Bundesliga führte.
Im folgenden Jahr erreichte Arminia zudem das Finale des DFB-Pokals, unterlag dort jedoch dem VfB Stuttgart. Am Ende seiner dritten Saison belegte der Club Platz 13 und sicherte sich damit ein weiteres Jahr in der zweiten Liga. Kniats letztes Spiel markierte sein 132. Pflichtspiel als verantwortlicher Trainer.
Trotz der Erfolge räumten Verein und Trainer ein, dass ihre langfristigen Visionen nicht mehr vollständig übereinstimmten. Nach einer gründlichen Analyse kamen sie überein, dass es Zeit für einen Wechsel sei. Neben Kniat verlassen auch die Co-Trainer Dani Jara und Janik Steringer ihre Positionen.
Während ihrer gemeinsamen Zeit pflegten der Verein und Kniat ein vertrauensvolles und professionelles Verhältnis. Die Entscheidung zur Trennung wurde als gemeinsame beschrieben – ein Zeichen des Respekts, der sich über die Jahre der Zusammenarbeit entwickelt hat.
Mit dem Abschied endet Kniats Amtszeit nach drei Jahren an der Seitenlinie. Zu seinen Erfolgen zählen der Aufstieg, die Pokalfinal-Teilnahme und die Konsolidierung Arminias in der 2. Bundesliga. Nun blickt der Verein einer neuen Ära ohne das scheidende Trainerteam entgegen.






