Architektur-Studierende in Wuppertal kämpfen gegen Studiengang-Schließung
Anatol FrankeArchitektur-Studierende in Wuppertal kämpfen gegen Studiengang-Schließung
Studierende der Architektur an der Bergischen Universität Wuppertal haben gegen die Pläne protestiert, ihren Studiengang zu schließen. In einer symbolträchtigen Aktion präsentierten sie ihre Entwürfe und Modelle entlang der Bundesallee und machten so auf die geplanten Kürzungen aufmerksam. Die Maßnahme ist Teil umfassender Sparmaßnahmen des Landes Nordrhein-Westfalen.
Die Protestaktion wurde von der studentischen Initiative fundament.tal organisiert, die die Entscheidung der Landesregierung scharf kritisiert. Nach Angaben der Gruppe würde die Schließung den Fachbereich Architektur überproportional treffen – mit Stellenabbau bei den Professoren und einem reduzierten Lehrangebot. Auch Dozenten unterstützen die Aktion der Studierenden und verstärken damit deren Bedenken.
Die Universitätsleitung hat die Studierenden bisher noch nicht offiziell über die Einstellung des Studiengangs informiert. Allerdings versicherten Verantwortliche den rund 500 eingeschriebenen Studierenden, dass sie ihr Studium in Wuppertal abschließen können. Trotz dieser Zusage argumentieren die Protestierenden, dass die Schließung die Lehrqualität beeinträchtigen und die gesellschaftliche Relevanz des Fachs schwächen werde.
Die Demonstration zeigt den wachsenden Widerstand gegen die Sparpläne des Landes. Sollte die Schließung umgesetzt werden, verliert der Fachbereich Architektur wichtiges Personal und Lehrveranstaltungen. Bis dahin setzen sich Studierende und Lehrende weiterhin gegen die Entscheidung zur Wehr.






