Arbeitsmarkt in Siegen-Wittgenstein und Olpe zeigt erste Erholungszeichen im September 2025
Anatol FrankeArbeitsmarkt in Siegen-Wittgenstein und Olpe zeigt erste Erholungszeichen im September 2025
Arbeitsmarkt in Siegen-Wittgenstein und Olpe zeigt im September 2025 leichte Besserung
Im September 2025 gab es im Arbeitsmarkt der Kreise Siegen-Wittgenstein und Olpe erste Anzeichen einer Erholung: Die Arbeitslosenzahlen gingen zurück, und mehr junge Menschen fanden eine Stelle oder begannen eine Ausbildung. Dennoch warnen Behörden, dass trotz der positiven Entwicklung weiterhin Herausforderungen bestehen.
Die Arbeitslosigkeit in beiden Kreisen sank im vergangenen Monat um 474 Personen. Die Quote liegt nun bei 5,5 Prozent – ein Rückgang um 0,2 Prozentpunkte im Vergleich zum August. Damit verzeichnet die Region den ersten spürbaren Rückgang seit mehreren Monaten.
Auch die Zahl der gemeldeten offenen Stellen verringerte sich: Im September wurden 49 weniger vakante Positionen ausgewiesen. Aktuell sind noch 2.671 Stellen unbesetzt. Trotz des Rückgangs bleibt die Nachfrage nach Fachkräften in bestimmten Branchen weiterhin hoch.
Besonders junge Arbeitssuchende profitierten von der Entwicklung: 181 Menschen unter 25 Jahren fanden eine Lehrstelle oder Beschäftigung. Diese Zahl deutet auf einen kleinen, aber ermutigenden Trend für die Jugend der Region hin.
Stephanie Krömer, Vorsitzende der Agentur für Arbeit Siegen, begrüßte die Fortschritte. Gleichzeitig betonte sie, dass der Arbeitsmarkt nach wie vor vor erheblichen Hürden stehe. Die leichte Entspannung, so Krömer, ändere nichts an den anhaltenden Schwierigkeiten, mit denen sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer konfrontiert seien.
Die aktuellen Zahlen bringen die Arbeitslosenquote auf den niedrigsten Stand seit Anfang 2025. Während die sinkende Zahl offener Stellen auf einen engeren Arbeitsmarkt hindeutet, stimmt der Zuwachs an jungen Berufseinsteigern vorsichtig optimistisch. Die Behörden beobachten die Entwicklung weiterhin genau – auch vor dem Hintergrund anhaltender wirtschaftlicher Belastungen.






