01 January 2026, 15:12

Arbeitgeberverband NRW schließt AfD von Veranstaltungen aus

Ein Flyer mit einem Unternehmenslogo und einem Bild einer Tasse.

Arbeitgeberverband NRW schließt AfD von Veranstaltungen aus

Der Arbeitgeberverband Nordrhein-Westfalen (Unternehmer.NRW) hat bestätigt, dass er die rechtspopulistische Partei Alternative für Deutschland (AfD) künftig nicht zu seinen Veranstaltungen einladen wird. Die Entscheidung folgt auf Bedenken hinsichtlich der Haltung der Partei zu Demokratie, Wirtschaftspolitik und der Mitgliedschaft Deutschlands in der Europäischen Union.

Johannes Pöttering, Hauptgeschäftsführer des Verbandes, machte die Position in einer aktuellen Stellungnahme deutlich. Er erklärte, die Einladung von Parteien aus dem extremistischen Spektrum entspreche nicht der eigenen Linie. Laut Pöttering vertreten große Teile der AfD Positionen, die demokratische Grundwerte wie Freiheit, Vielfalt und Rechtsstaatlichkeit gefährden.

Pöttering verwies zudem auf die wiederholten Forderungen der AfD nach einem Austritt Deutschlands aus der EU. Ein solcher Schritt würde, so seine Warnung, die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit des Landes, seinen Wohlstand und die Arbeitsplatzsicherheit schwer beeinträchtigen. Darüber hinaus erklärte er, eine konstruktive Zusammenarbeit mit der AfD in Sachfragen sei nicht möglich. Der Verband gab nicht bekannt, wann zuletzt eine Veranstaltung mit Beteiligung der AfD stattfand. Die aktuelle Haltung spiegelt jedoch eine klare Ablehnung der grundlegenden Werte und wirtschaftspolitischen Vorstellungen der Partei wider.

Die Entscheidung von Unternehmer.NRW bedeutet, dass die AfD von künftigen Veranstaltungen des Verbandes ausgeschlossen bleibt. Im Mittelpunkt der Bedenken stehen die demokratie- und wirtschaftspolitischen Positionen der Partei. Eine weitere Zusammenarbeit zwischen beiden Seiten ist derzeit nicht zu erwarten.