Antisemitismusbeauftragter Felix Klein unterstützt Reform des Demokratie-Förderprogramms
Krzysztof LöfflerAntisemitismusbeauftragter Felix Klein unterstützt Reform des Demokratie-Förderprogramms
Felix Klein, der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, unterstützt die Pläne zur Reform des Förderprogramms „Lebendige Demokratie“. Die von Familienministerin Karin Prien (CDU) vorgeschlagenen Änderungen zielen darauf ab, die Initiative effizienter zu gestalten. Klein ist überzeugt, dass die Reformen die Zusammenarbeit zwischen Gruppen, die sich gegen Antisemitismus engagieren, und anderen zivilgesellschaftlichen Organisationen stärken werden.
Klein betonte, dass es bei den Reformen nicht um Kürzungen der Mittel gehe, sondern um eine bessere Nutzung der vorhandenen Ressourcen. Er räumte ein, dass einige Projekte im Rahmen von „Lebendige Demokratie“ zu sehr nach innen gerichtet gewesen seien und den Anschluss an die breitere Gesellschaft verloren hätten.
Laut Klein werden die Änderungen es Organisationen, die sich gegen Antisemitismus einsetzen, ermöglichen, enger mit anderen Akteuren zusammenzuarbeiten – darunter lokale Theater, freiwillige Feuerwehren und Wohlfahrtsverbände wie die Volkssolidarität. Gleichzeitig versicherte er, dass wertvolle Projekte auch im neuen System weiterhin finanziell gefördert werden.
Die Reformen sehen eine Neuordnung der Vergabe und Verwaltung der „Lebendige Demokratie“-Mittel vor. Kleins Unterstützung deutet darauf hin, dass der Fokus künftig auf breiterer Kooperation und praktischer Wirkung liegen wird. Über den Erfolg des Programms wird letztlich entscheiden, wie gut diese Anpassungen umgesetzt werden.






