16 February 2026, 21:24

Amba revolutioniert Schraubenfertigung mit induktiver Erwärmungstechnik

Eine Zeichnung einer Maschine mit einem Bolzendiagramm und einem angebrachten Bolzen, begleitet von Text, der die Maschinenspezifikationen beschreibt.

Amba revolutioniert Schraubenfertigung mit induktiver Erwärmungstechnik

Ems Zeitung: Amba präsentiert neue Bolzenmaschinen mit induktiver Erwärmung

Amba hat eine neue Serie von Bolzenautomaten vorgestellt, die erstmals induktive Erwärmung für das Formen von Schraubenköpfen nutzen. Die Technologie ermöglicht eine rasche Erhitzung des Drahtes auf über 1.000 °C in nur 13 Sekunden. Diese Innovation erlaubt die Herstellung größerer Verbindungselemente mit höherer Effizienz und Präzision.

Die Maschine vereint mehrere Arbeitsgänge in einem System – von der Drahtzufuhr über das Richten, Schneiden und Stauchen des Kopfes bis zum Gewinderollen. Im Gegensatz zu herkömmlichen Verfahren kann sie Draht mit bis zu 12 mm Durchmesser kalt umformen und Material bis 18 mm warm verarbeiten. Diese Flexibilität ermöglicht die Serienfertigung von Vierkant-Schrauben, wie sie etwa in der Energieübertragung eingesetzt werden.

Für das Warmumformen waren besondere Konstruktionsanpassungen nötig, darunter mehrere Wasserkreisläufe zur Kühlung und Luft-Wasser-Wärmetauscher. Zudem ist die Anlage vollständig gekapselt, um Lärm zu reduzieren und Emulsionsdämpfe abzusaugen – entsprechend den CE-Sicherheitsnormen. Das erste Modell der Serie fertigt Verbindungselemente zwischen 160 und 1.500 mm Länge direkt aus dem Draht.

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Durch die Integration der induktiven Erwärmung ersetzt die Maschine zwei bisher in Reihe geschaltete ältere Anlagen. Dies steigert die Produktivität, ohne die Präzision – insbesondere bei großvolumigen Köpfen – zu beeinträchtigen. Bisher hat kein anderer Hersteller induktive Erwärmung mit dem Warmumformen von Schrauben über 12 mm Durchmesser kombiniert.

Die neue Anlage rationalisiert die Produktion, indem sie mehrere Schritte in einem System vereint. Gleichzeitig erweitert sie die Möglichkeiten: dickere Materialien und längere Verbindungselemente lassen sich nun verarbeiten. Diese Weiterentwicklung könnte einen neuen Standard für Effizienz in der industriellen Fertigung von Verbindungselementen setzen.