Aldi Süd streicht bis zu 500 Jobs am Hauptsitz in Mülheim – Digitalisierung als Treiber
Anatol FrankeAldi Süd streicht Hunderte von Jobs an seinem deutschen Hauptsitz - Aldi Süd streicht bis zu 500 Jobs am Hauptsitz in Mülheim – Digitalisierung als Treiber
Aldi Süd plant bis zu 500 Stellenstreichungen am deutschen Hauptsitz in Mülheim an der Ruhr. Der Schritt ist Teil des umfassenden Umstrukturierungsplans 'Ahead', der bereits im vergangenen Jahr begann. Betroffen sind vor allem die Bereiche Buchhaltung, Personalwesen und Einkauf.
Am Standort Mülheim beschäftigt das Unternehmen rund 2.000 Mitarbeiter, bundesweit sind es etwa 50.000. Mit knapp 2.000 Filialen in ganz Deutschland zählt Aldi Süd zu den größten Lebensmittelhändlern des Landes.
Hintergrund der Stellenstreichungen ist das IT-Projekt 'Ahead', das zentrale Abläufe nach Salzburg verlagert und Aufgaben an externe Dienstleister wie Genpact auslagert. Die Umstrukturierung hatte 2023 begonnen, erfasst nun aber weitere Abteilungen. Besonders gefährdet sind Stellen in der Buchhaltung, im Personalmanagement und im Einkauf. Eine endgültige Zahl steht noch nicht fest, doch bis zu 500 Arbeitsplätze könnten wegfallen. Die Kürzungen spiegeln Aldi Süds Bestreben wider, Prozesse durch Automatisierung und externe Partnerschaften effizienter zu gestalten und Kosten zu senken.
Die Maßnahmen werden die Belegschaft am Hauptsitz nachhaltig verändern. Betroffenen Mitarbeitern soll während des Übergangs Unterstützung angeboten werden. Trotz der Veränderungen bleibt Aldi Süd einer der größten Einzelhändler Deutschlands.