25 April 2026, 18:31

60-Jähriger verliert fünfstelligen Betrag durch WhatsApp-Investitionsbetrug

Plakat mit Text und Logo, das versteckte Nebenkosten in Rechnungen als Kostenfaktor für Familien benennt.

60-Jähriger verliert fünfstelligen Betrag durch WhatsApp-Investitionsbetrug

Ein 60-jähriger Mann aus Dülmen hat bei einem Online-Investitionsbetrug einen fünfstelligen Betrag verloren. Die Betrüger lockten ihn in eine WhatsApp-Gruppe, in der sie mit schnellen Gewinnen durch den Handel mit Aktien und Kryptowährungen warben.

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Das Opfer stieg in die Gruppe ein, nachdem es Nachrichten mit vermeintlich lukrativen Anlagetipps erhalten hatte. Überzeugt von den Empfehlungen, überwies er einen hohen Geldbetrag an einen Vermittler – in der Annahme, damit echte Aktienkäufe zu tätigen.

Der Betrug flog auf, als er versuchte, auf sein Online-Konto zuzugreifen. Da der Login nicht funktionierte, wurde ihm klar, dass die Handelsplattform gefälscht war. Die Behörden ordnen solche Fälle als Cybertrading-Betrug ein, bei dem Kriminelle nicht existierende Finanzprodukte über soziale Medien oder Messengerdienste bewerben.

Häufig gehen die Maschen mit gefälschten Aktien, Devisengeschäften oder Kryptowährungstrades einher. Sobald die Opfer Geld überwiesen haben, verschwinden die Betrüger – und die Geschädigten können ihr Geld nicht mehr zurückholen.

Der Fall zeigt die Gefahren unaufgefordeter Anlageangebote in sozialen Netzwerken. Die Polizei rät, Handelsplattformen vor Geldtransfers genau zu prüfen. Betroffene ähnlicher Betrugsmaschen werden aufgefordert, die Vorfälle umgehend zu melden.

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