59.000 Euro Bargeld bei Grenzkontrolle in Aachen beschlagnahmt – Verdacht auf illegale Herkunft
Anatol Franke59.000 Euro Bargeld bei Grenzkontrolle in Aachen beschlagnahmt – Verdacht auf illegale Herkunft
Bundespolizisten in Aachen hielten am Dienstag ein Fahrzeug an, das aus den Niederlanden kommend nach Deutschland einreiste. Bei der Kontrolle beschlagnahmten Beamte über 59.000 Euro in bar von einem 38-jährigen Fahrer und seinem Beifahrer. Beide Männer machten unklare Angaben zur Herkunft des Geldes, was bei den Beamten Zweifel weckte.
Der Vorfall begann, als der 38-jährige Deutsche über die Autobahn A4 die Grenze nach Deutschland überquerte. Da er keinen gültigen Führerschein vorweisen konnte, fiel er sofort auf. Sein Beifahrer, ein 40-jähriger Mann, führte lediglich eine deutsche Fahrerlaubnis mit sich – jedoch keinen gültigen Personalausweis für die Grenzkontrolle.
Bei einer Durchsuchung des Fahrzeugs wurden 59.000 Euro Bargeld gefunden. Auf Nachfrage behaupteten die Männer, das Geld stamme aus Spielgewinnen. Ihre Aussagen widersprachen sich jedoch, insbesondere in Bezug darauf, ob sie undeklarierte oder verbotene Gegenstände mitführten.
Zudem fielen Drogen-Schnelltests bei beiden Männern positiv aus, was die Widersprüche weiter verstärkte. Die Zollbehörden sicherten das Geld anschließend im Rahmen eines Freigabeverfahrens. Der Fall wurde zur weiteren Prüfung an die Gemeinsame Finanzermittlungsgruppe übergeben.
Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen wurden die beiden Männer wieder auf freien Fuß gesetzt. Die Ermittlungen zur Herkunft des Geldes und den widersprüchlichen Aussagen laufen jedoch weiter.
Die beschlagnahmte Summe bleibt vorerst unter zollamtlicher Kontrolle, während die Behörden den Fall näher untersuchen. Weitere Details zur laufenden Ermittlung wurden von der Polizei nicht bekannt gegeben. Die Freilassung der Männer erfolgte nach Abschluss der ersten Überprüfungen gemäß den üblichen Verfahren.






