5.000 Menschen feiern in Köln das Fest des Fastenbrechens mit einem riesigen Gemeinschafts-Iftar
Susan auch Schlauchin5.000 Menschen feiern in Köln das Fest des Fastenbrechens mit einem riesigen Gemeinschafts-Iftar
Heute endet der Ramadan, der islamische Fastenmonat. In Köln-Mülheim kamen rund 5.000 Menschen zu einem großen Gemeinschaftsfestmahl zusammen, um das Fest des Fastenbrechens (Eid al-Fitr) in einem Geist der Einheit und Offenheit zu feiern. Die Veranstaltung auf der Keupstraße stand allen offen – unabhängig von Glaubensrichtung oder Herkunft.
Die Initiative Keupstraße organisierte das Treffen und richtete inmitten des Einkaufsviertels eine 300 Meter lange Tafel ein. Türkische Restaurants, Friseursalons und Juweliergeschäfte säumten die Straße und bildeten eine lebendige Kulisse für das Fest. Lokale Unternehmer übernahmen die Kosten für das Mahl, zu dem Datteln, Fladenbrot, Baklava, Linsensuppe, gegrilltes Hähnchen und Reis serviert wurden.
Menschen aus der gesamten Region reisten an, um dabei zu sein. Birgül Ücdirem kam extra aus Dortmund, um das besondere Iftar-Mahl mit Freunden und Familie zu teilen. Auch Politiker wie Kölns Oberbürgermeister Torsten Burmester nahmen teil und unterstrichen damit das Bekenntnis der Stadt zu Toleranz und Vielfalt.
Das gemeinsame Essen markierte den letzten Fastenbruch vor dem dreitägigen Eid-al-Fitr-Fest, das am Freitagabend beginnt. Zwar gibt es keine offiziellen Zahlen zur Teilnahme an Eid-Feiern in ganz Deutschland, doch der große Zuspruch in Köln zeigte die breite Strahlkraft der Veranstaltung.
Das Gemeinschafts-Iftar in Köln-Mülheim zog Tausende an und stand für den weltoffenen Geist der Stadt. Mit lokalen Unternehmen als Sponsoren und Gästen aus unterschiedlichen Kulturen vermittelte das Fest eine Botschaft des gemeinsamen Feierns. Das Fest des Fastenbrechens dauert nun noch drei Tage an.






