06 February 2026, 17:33

276 Neubürger aus 45 Ländern feiern ihre Einbürgerung in Berlin

Eine Gruppe von Menschen in weißen Uniformen und gelben Kleidern steht vor einem sitzenden Publikum, einige tragen Mützen und Kränze, andere klatschen, mit Gebäuden, Bäumen und Laternen im Hintergrund unter einem bewölkten Himmel.

276 Neubürger aus 45 Ländern feiern ihre Einbürgerung in Berlin

276 Menschen aus 45 Ländern wurden 2023 in Berlin offiziell deutsche Staatsbürger

Bei einer feierlichen Einbürgerungszeremonie begrüßte die Stadt Berlin im vergangenen Jahr 276 neue Bürgerinnen und Bürger aus 45 Ländern als vollwertige Mitglieder der örtlichen Gemeinschaft. Der stellvertretende Bürgermeister Ertunç Deniz leitete die Veranstaltung und betonte die Bedeutung ihres Entschlusses, die deutsche Staatsangehörigkeit anzunehmen.

Die Feierlichkeit war geprägt von Reden, musikalischen Darbietungen und persönlichen Würdigungen. Deniz händigte jedem neuen Bürger einzeln die Einbürgerungsurkunde sowie ein kleines Präsent aus und unterstrich, dass mit der Einbürgerung nicht nur Zugehörigkeit, sondern auch Verantwortung für die Gestaltung der Gesellschaft verbunden sei.

Vertreter der Berliner Parteilandschaft richteten ebenfalls Grußworte an die Anwesenden. Für den festlichen Rahmen sorgte das Orchester des Clara-Schumann-Gymnasiums, das die Zeremonie musikalisch begleitete.

Im Anschluss an den offiziellen Teil fand ein Empfang für die Neubürger, ihre Angehörigen und lokale Amtsträger statt. Deniz hob hervor, dass jeder der Eingebürgerten eine einzigartige Lebensgeschichte, persönliches Engagement und enge Bezüge zu Berlin und der Region Viersen mitbringe. Ihre vielfältigen Erfahrungen bereicherten das Gemeinschaftsleben, so der stellvertretende Bürgermeister.

Die 276 neuen Deutschen verfügen nun über alle Rechte und Pflichten. Ihre Aufnahme spiegelt die wachsende Vielfalt in Berlin wider. Die Zeremonie stand gleichermaßen für ihre individuellen Erfolge wie für ihre künftige Rolle in der Stadt.