26 Männer kämpfen um den Topmodel-Titel – doch nur 22 bleiben im Rennen

Krzysztof Löffler
Krzysztof Löffler
2 Min.
Ein Plakat bewirbt eine Fashion Show mit zwei Frauen in Kleidern, eine lang und wallend, die andere mit hohem Kragen und langen Ärmeln, beide mit Haarbuns, vor einem hellblauen Hintergrund mit fetter schwarzer Schrift.Krzysztof Löffler

Heidi hält bei der ersten Laufstegshow nichts zurück - 26 Männer kämpfen um den Topmodel-Titel – doch nur 22 bleiben im Rennen

26 männliche Finalisten sind für die Staffel 2026 in das Germany's Next Topmodel-Loft in Berlin eingezogen. Die Kandidaten trafen mit großen Erwartungen ein, voller Vorfreude, Heidi Klum und Gastjuror Sean O'Pry zu beeindrucken. Doch die erste Herausforderung zeigte nicht nur Begeisterung, sondern auch erste Spannungen in der Gruppe.

Das Model-Loft selbst bot eine Mischung aus Luxus und Funktionalität. Eine schicke Bar und ein privates Fitnessstudio verleihen dem Ambiente einen modernen Touch, doch die Schlafquartiere enttäuschten viele. Statt geräumiger Zimmer fanden die Kandidaten eng aneinandergereihte Stockbetten in schlichten Schlafsälen vor.

Unter den Teilnehmern gewann Gerhard, mit 57 Jahren der Älteste, schnell die Sympathien seiner Mitbewohner durch seine warme, väterliche Art. Sie tauften ihn liebevoll "Hausvater", weil er sich um alle kümmerte. Godfrey, 34, hingegen gab sich als Einzelgänger – er gab offen zu, dass er Gesellschaft meidet und möglicherweise Schwierigkeiten haben werde, Anschluss zu finden.

Zwei jüngere Kandidaten, Alexavius, 22, und Lukas, 21, fielen sofort durch ihre markanten Schnurrbärte und ihren extravaganten Modegeschmack auf. Ihr auffälliges Auftreten sorgte für frühe Aufmerksamkeit und positionierte sie als mögliche Favoriten. Auch Toni, 31, der gehörlos ist, hinterließ einen bleibenden Eindruck, indem er offen über seine Behinderung sprach. Sowohl die Mitbewohner als auch Klum reagierten mit großer Unterstützung – ein Moment der Verbundenheit im Haus.

Die erste Modeschau löste gemischte Reaktionen bei der Jury aus. Keiner der 26 Männer galt als sofort "laufstegreif". Am Ende erhielten 22 Kandidaten Model-Portfolios und sicherten sich damit ihren Platz in der nächsten Runde, während vier Teilnehmer die Show verlassen mussten.

Der Wettbewerb hat mit einer Mischung aus Kameradschaft und Konkurrenz begonnen. Die verbleibenden 22 Models stehen nun vor weiteren Herausforderungen im Kampf um den Einzug in die nächste Phase. Die erste Modeschau setzte den Ton – und zeigte: Selbst die selbstbewusstesten Kandidaten haben noch Entwicklungspotenzial.

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